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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Hornberg Hoscliek.

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der heutigen beiden Brüder Grafen v. Hedem. Die v. H. führten einquadrirles Schild, im ersten und vierten silbernen Heide stand derFuss eines schwarzen Adlers mit goldenen Krallen , im zweiten rolltenFehle ein goldener Hausgiebel oder Sparren auf jeder Seite und unterdemselben ein silberner Vogel, im dritten goldenen Felde war einblauer Hausgiebel, in jeder Ecke eine rothe Straussenfeder und untender Kopf eines Mohren mit weisser Binde vorgestellt. Auf dem ge-klönten Helme stand ein schwarzer gekrönter Adlerhals mit rotli aus-geschlagener Zunge. Decken rechts schwarz und Silber, links blauund Gold.

Horn borg, tlie Herren von.

Friedrich Wilhelm v. II., Offizier im Regiment Kowalski, und seinjüngerer Bruder Karl Heinrich v. H., ans einem alten bairischen ade-ligen Geschlecht abstammend, erhielten am 18. Juni 1787 vom KönigFriedrich Wilhelm 11. ein Erneuerungs-Diplom. Diese Familie, diehei uns ausgegangen erscheint, führt im blauen Schilde ein silbernesEinhorn, das sich verkürzt auf dem Helme wiederholt. Deckenblau und Silber.

Hör rein, Herr von.

Thaddens v. H., ein junger Edelmann aus I'olen, wurde von demkönigl. preuss. Geh-Rath Fritze als Pilegesohn angenommen, underbte von demselben das Rittergut Schillgallen in Ostpreussen (.1747).

Horstmar, die Grafen von.

Dieses grälliche Haus hat nur kurze Zeit geblüht. Nach seinemErlöschen fiel die Herrschaft Horstmar mit dem Städtchen gleichesNamens an das Bisthum Münster. Dieses Miinstersche Amt kam durchden Liineviller Frieden an das llaus Salm-Grumbach, das sich seit-dem Salm-Horstmar schreibt. Diese ansehnliche, 12| Q. IM. grosseBesitzung mit 52,000 Seelen in 3 Städten, 4 Marktflecken, 31 Kirch-spielen und 149 Bauerschaften kam durch die Rheinbundsacte alsStandesherrschaft unter die Hoheit des Grossherzogs von Berg, 1810wurde es mit dem französischen Reiche vereinigt und durch den Wie-ner Congress der Krone Preussen als .Standesherrschaft unterworfen.M. s. über die Grafen v. Horstmar Hoppenrodt S. 47.

Hoschek, die Herren von.

Dieses altadelige Geschlecht, in Schlesien begütert, findet manfrüher auch HoSsek, noch früher auch lloske geschrieben. Meh-rere alte schlesische Autoren setzten sie unter den Adel des Fürsten-thums Oppeln. Paprocius erwähnt der edlen Ritter Hoschek undMilchheiin oder Miihlheim, namentlich des Jan Hoscliek v. Mühlheim. Franz v. H., Landesältester von Jacobsdorf und Antlieil Simsdorf,starb 1719. Seine Gemahlin war Josepha v. Gilgenheim, aus welcherEhe drei Söhne und eine Tochter lebten. Von den Söhnen erbteFranz v. II. die väterlichen Güter. Benedikta v. II. war bis zurSecularisation Priorin des Stiftes zu Trebnitz. Es führt diese Fa-milie im gespaltenen goldenen und rothen Schilde hier zwei Mühl-räder, dort einen halben schwarzen Adler, auf dem gekrönten Helme