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Hebron — Hcd.wiger,
des Ordenskanzlers Karl Adolph Graf v. Gärnitz, mit königl. Bewilli-gung im Februar 1811 seinem Namen und Wappen den Namen unddas Wappen der Familie v. Carnitz bei (M. s. Bd. I. unseres Adels-Lexicons S. 356—57). Ein Herr v. H.-C. war 1813 und 14 Major undAdjutant des General-Lieutenants Grafen Kleist v. Nullendorf und tratim Jahre 1S15 aus dem activen Dienst mit Oberstlieutenants-Charakter;später lebte er in Mainz, Er ist mit einer v. Schwerin vermählt, hataber, so viel uns bekannt ist, keine Kinder,
Hebron, die Herren von.
Diese Familie wird auch v. Hepron geschrieben} sie stammt ansSchottland und kam am Anfange des 17ten Jahrhunderts nach Pom-mern. — Alexander v. 11., verllochten in das Schicksal seines Bru-ders , des Reichsmarschalls von Schottland, Jacob Grafen Bothwel, er-wählten Ehegemahls der Königin Maria, suchte und fand einen Zu-fluchtsort in Pommern, liier erwarb er das Rittergut Damnitz beiStolpe, das noch heute den Namen Hebron-Damnitz fuhrt. Danielv. 11., Neffe des Vorigen, besass die Güter Damnitz und Kastenitz.Kr erhielt im Jahre 1709 das Indigenat des Lauenburger Adels inQstpreussen. Zuletzt erscheint Alexander Ernst v. II., künigl, Kam-merherr, der seine Güter 1717 an den General-Lieutenant v. llainskiverkaufte. Er hatte sich zu Danzig mit der Tochter eines reichendasigen Patriziers, Namens Brun, vermählt, die Ehe blieb aber kin-derlos, und er starb als der Letzte seines Geschlechts,
Hecht, die Herren von, Bd. II. S. 355.
Wappen. Das Schild zerfällt durch einen Spitzenschnitt in dreiTheile oder Felder. Das mittlere Feld ist wieder in zwei Dreieckegetheilt; im rechten goldenen ist der schwarze Adler halb sichtbar,im linken silbernen springt ein rother Löwe nach der rechten Seiteauf, über diesen Bildern schwebt, beide Felder berührend, eine Edel-krone. Die beiden äussern Dreiecke sind rotli, das rechte ist vonZwei goldenen, das linke von zwei silbernen Querbalken durchzogen.Rechts ist der obere rothe Theil mit zwei, der mittlere mit einergoldenen und links mit eben so viel silbernen Rauten belegt. DasSchild trägt zwei gekrönte Helme, auf denen sich Adler und Löweverkürzt zeigen. Decken rechts rotli und Gold, links rofh undSilber,
Hechthansen, die Herren von, Bd. II. S. 355.
Dieses Gesohlecht ist wirklich erloschen, und zwar im Jahre 1700mit Christ, v. IL, Herrn auf Zarefenz und Griistow im Kreise Bel-gard, der fünf Töchter, aber keinen Solin hinterliess.
Hedwiger, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens war noch im vorigen Jahr-hundert in Schlesien begütert, sie besass Bärschdorf, Kaiserswaldeund Golsdorf. — Johann Georg v. H., ein Nachkomme des Balthasarv. H., der unter Kaiser Karl V. gegen die Türken focht, besassGolsdorf. Seine Söhne: Georg IVilhelm, Johann Christ, und JohannRudolph, wurden am 2, Aug. 1701 zu Grafen v-Sponeck, und seine Tochter