Hartitzsch — Hartlieb.
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Pissling und Slabaten in Mähren , wurde mit seinen Brüdern LudwigJoseph und Johann Franz vom Kaiser Karl VI. am 21. Jan. 1735 (nachAndern 1725) in den Reichsgrafenstand erhoben. Die Herrschaft Plattist noch heute in den Händen des gräflichen Hauses v. H. — In derLausitz besass die adelige Familie v. H. Alt-Hörnitz bei Zittau. Inder preussischen Armee stand 1806 ein Major v. H. im Regiment v.Usedom Husaren zu Blonie in Polen in Garnison. Kr fiel im Jahre1806 in einem der Schlacht von Auerstädt vorausgehenden Gefechte.Kr führte folgendes Wappen, Im ersten und zweiten goldenen Feldewar ein schwarzer Querbalken, der mit zwei Diamantsteinen und ei-nem goldenen Ordenskreuz belegt war, vorgestellt, im zweiten unddritten blauen Felde stand ein schwarzer Adler auf einem Berge. Aufdem gekrönten Helme wiederholte sich der schwarze Adler. DieDecken waron schwarz und Gold.
Hartitzsch, die Herren von.
Der Ahnherr dieser altadeligen Familie war Nicolaus H,, welcher1340 Rathsherr und 1356 Bürgermeister zu Freiberg war, 1364 abernebst seinen beiden Sühnen Nicolaus und Hans von den Land- undMarkgrafen Friedlich, Balthasar und Mülheim Gebrüder mit dem GutePretschendorf und im folgenden Jahre mit Weissenborn belehnt wurde.Die beiden genannten Sohne kamen gleichfalls in den Rath zu Freiberg, undHans H. war 1391 Bürgermeister daselbst, welcher nebst seinem Bru-der Nicolaus II. über obengenannte Güter, auch 1398 mit Lichtenbergvon dem Markgrafen Mülheim zu Meissen, und 1401 vom BurggrafenMeinhardt zu Meissen mit Yoigtsdorf, Dorf Chemnitz und Heisdorfbelehnt wurde. Erstgenannten Nicolaus Sohn, George v. H., besassnebst gemeldeten Gütern auch Weissenborn. Seine Enkel, Georg,Adolph, Hans, Dietrich und Moriz Heinrich v. II., haben nebst denböhmischen Gütern auch Kbersbach, Neukirchen u. s. w. in Meissenbesessen. Von obengenanntem Moriz Heinrich stammt her: JuliusHaubold v. II, auf Tristewitz u.s.w., königl. poln, und churfürstl.sächsischer Kammerherr. Asmus v. II. auf Chemnitz starb 1579 im110. Jalire seines Alters. Von dessen Söhnen blieb einer in derSchlacht bei Findhofen, der andere bei Stuhlweissenburg in Ungarn,der dritte wurde 1360 zu Freiberg meuchelmörderisch erschossen, dervierte aber, Reinhard v. H. auf Chemnitz u. s. w,, hat Nachkommenhinterlassen. Von seinen Sühnen errichtete Reinhard Wolf v. H. dieLinie zu Zschopau um das Jahr 1693. Dessen Urenkel Karl Reinhardv. II. war königl. poln. und churfürstl. sächs. Oberst-Wachmeister.George Ernst v. H. auf Hansdorf u. s, w. war Hauptmann und ward1660 magdeburgischer Kammer-Rath. Im l8ten Jahrhundert warennoch Gearge Adolph v, IL, Amtshauptmann im Meissner Kreise, Ju-lius Friedrich v. II. chursächs. Oberstlieutenant, Karl Friedrich Georgeund Ernst George v. H. chursächs. Kammerjunker, Georg Wolf Eras-mus v. II. auf 'i 'erpt, Präsident bei der churfürstl. sächs. Ober-Amls-Regierung zu Liibben, — Das M'appen derer v. II. sind zwei weisse,mit dem Rücken gegen einander gekehrte Fische im blauen Felde.Ueber dem Helme belinden sich zwei offene Flügel, davon der vor-derste roth , der hinterste aber weiss ist, Die Helmdecken sind weiss,roth und blau.
Hartlieb, die Herren von.
Die Herren v. II. stammen aus den Städten Strasburg, Augsburg