Hanxleden — Ilarlcni.
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Das dritte goldene Feld zeigt drei der Länge nach gelegte ReihenKanten, jede zu vier Stück, im vierten rotlien Felde ist eine auszwei Thiirmen bestehende Burg dargestellt. Auf dein Helm steht zwi-schen zwei schwarzen Adlerflügeln, von denen ein jeder mit sechssilbernen herzförmigen Blättern belegt ist, ein verkürzter gekrönter,nach der linken Seite gewendeter Löwe. Die Decken sind blau undSilber.
Hanxleden, die Freiherren und Herren von.
Kin westphälisches vornehmes Geschlecht, dessen Stammhaus derRittersitz Delke oder Delike im jetzigen Regierungs-Bezirk Arensbergist. — Johann Friedrich Freiherr Vt H. war Fuldascher Oberjäger-meister, und zeugte mit Ainalia Gräfin v. Brondorf drei Söhne, Adolph,Casimir und Friedrich, und eine Tochter Susanna Maria. M. s. Bie-dermann Reichsgr. T. I. Tab. 179. Gauhe II. Bd. Anh. S. 1552. v.Hattstein III. Bd. S. 230 iL
Happc, die Herren von, Bd. II. S. 328.
Auf dem Helme des angegebenen Wappens zeigt sich eine mitdem Knopf links, mit der Oeifnung rechts gekehrte verbrämte Mütze.
Hardtenstern, die Herren von.
Diese adelige Familie gehört dem ehemaligen schwedischen Pom-mern und gegenwärtigen Regierungs-Bezirk Stralsund an. MehrereSöhne aus diesem Hause haben im prenssischen Heere gedient. ImJahre 1806 stand im Regiment v. Kaufberg in Danzig der Stabskapi-tain v. H.; er war 1814 aggr. Capitain des 9ten Infant. - Regiments,wurde in demselben Jahre als Major mit YVartegeld dimittirt und er-hielt sodann das Postamt zu Genthin als Versorgung. Er besitzt daseiserne Kreuz II. Classe.
Harf, die Freiherren von.
Es kommt früher dieses alte jiilichsche Geschlecht auch unter demNamen v. Harpf vor, in neuerer Zeit schreibt es sich v. H. zu Drei-born. — Clemens IFenzel Freiherr IL zu Dreiborn lebt zu Bonn.
Harlem, die Herren von, Bd. II. S. 332.
Das alte adelige und ritterliche Geschlecht derer v. II. blühte inden Niederlanden, hauptsächlich in und bei Dortrecht, und die Ge-schichte der Niederlande erwähnt derselben öfters mit Ruhm. Vondieser H.'schen Familie hat sich eine Linie im Jahre 1693 in Deutsch-land niedergelassen mit Blasius v. H., welcher bei dem Herzog GeorgWilhelm zu Celle, empfohlen durch seinen Oheim, den Oberdeich-Grafen v. Honard, wegen seiner Geschicklichkeit und Erfahrung imWasserbau als Oberdeich-Graf und Oberdeich - Inspector an der Elbe,in Dienste trat. Aus der Ehe mit einem westphälischen Fräulein He-belia v. Lennert erhielt er folgende Kinder: 1) Simon Leonhard v. H.,königl. preuss. Kriegs - und Domainenrath, auch Ober-Deich-Inspectorzu Berlin, hatte einen Sohn, Anton v. II , welcher der Vater undGrossvater der jetzt in den preussischen Staaten lebenden v. II. ist.
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