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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Docbner — Dötinchcm,

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Do ebner (Doebencr), die Herren von.

Es kommen zwei aus Thüringen stammende Familien dieses Na-mens vor, von denen eine aus dein Hanse Taubenheim, die andereaus dem Hause Daebenhausen stammen soll. Mehrere Schriftstellerhalten es jedoch fiir ein und dasselbe Geschlecht. — Ernst Georgv. D. kam am Anfange des 17ten Jahrhunderts nach Schlesien undvermählte sich mit Hedwig v. Pogrell. Ein Sohn aus dieser Ehe,Caspar Ernst v. D. Herr auf Coellen, war Oberforst- und Jägermei-ster des letzten Herzogs Georg Wilhelm zu Liegnitz und Brieg; erstarb 1680. Seine Gemahlin, Anna Maria v. d. Marwitz, wurde alsWittwe Hofmeisterin der clmrbrandenburpschen Prinzessin Maria Emi-Iia, die zuerst Gemahlin des Herzogs Karl zu Mecklenburg-Giistrowund nachmals des Herzogs Wilhelm zu Sachsen-Zeitz wurde. Sie starb1707. Aus dieser Ehe war Caspar Emst v. D., erst Hofmeister desPrinzen Karl Christian zu Holstein, dann anhaltischer Geheimerath,als welcher er auch am 1. Febr. 1708 zu Ilarzgerode gestorben ist.Seine Wittwe, Christine v. Ketschau, wurde Oberhofmeisterin derPrinzessin zu Sachsen - Barby. Ein Sohn aus dieser Ehe, Karl Wil-helm August, starb jung. Nicht zu verwechseln ist diese Familie mitder v. Doeben in Sachsen und mit der v. Dohna und Randenhof.

Döhren (oder Dornen), die Herren von.

Diesem Geschlechte haben in der Uckermark die Feldmarken Fun-kenliagen, Werbende und Bisterfeld angehört. — Wolradus oderIFolnadus v. Dorne ist der fünfzehnte Bischof von Ratzeburg gewesenund hat von 1335—1355 dieses Amt verwaltet. Der letzte dieses Ge-schlechts, Oswald v. D., ist ungefähr im Jahre 1630 gestorben, undsind dessen ebengenannte Güter den Herren v. Arnim und y. Rabenwieder verliehen worden.

Dörfflcr, die Herren von, Bd. I. S. 427.

Die von uns angeführte, unter dem 13. Novbr. 1713 von preussi-scher Seite mit einem Anerkennungs-Diplom versehene adelige Fa-milie v. D. führt ein quadrirtes Schild. In dem ersten und viertenrothen Felde ist ein in Gold und Blau gekleideter bärtiger Mann mitunbedecktem Haupte und in der rechten Hand eine Streitaxt schwin-gend; im zweiten und dritten mittelst eines Spitzenschnittes in Goldund Blau getheiltein Felde sind in jedem zwei Sterne mit abwech-selnden Farben vorgestellt. Dieses Schild ist mit zwei gekröntenHelmen besetzt, der erste trägt sieben silberne Stranssenfedern, aufdem zweiten wiederholt sich der unten näher erwähnte Mann mit derStreitaxt zwischen zwei blauen Bülfelhörnern. Decken rechts schwarzund Gold, links blau und Gold. Preuss. Wappenbuch 3. Bd. S. 6.

Dörnberg, die Freiherren von, Bd. I. S. 428.

Friedrich Karl Freiherr v. D. war königl.' preuss. Kammerherr undbesass den Rittersitz Marquard bei Potsdam.

Dötinehem, die Herren von.

Im Jahre 1806 dienten zwei Brüder v. D. als Offiziere in demDragoner;-Regiment Königin. Sie führten später den Beinamen de

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