Dittcl — Dobcncck.
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Dittcl, die Herren von.
Caspar Ignaz v. D., fürstl. auersbergscher Regiernngsrath undSecretair zu Frankenstein in Schlesien , wurde am 8. Octbr. 1740 inden böhmischen Adelstand erhoben. Kr starb ohne männliche Nach-kommen, jedoch mit Zuriicklassung von zwei Töchtern, von denensich die ältere an Franz v. Kottenberg zu Kndersdorf, die jüngere aneinen v. Strachwitz vermählte.
Ditten, die Herren von.
Ein altadeliges Geschlecht in den Marken, aus welchem AchimV. D. in einer Urkunde aus dem Jahre 1740, die der Bischof Wedegozu Ilavelberg den Klitzings ausstellte, erwähnt wird. Rekentin, Gar-lin, Kogenzin und Warnow in der Priegnitz sind alte Güter dieserFamilie. Im Jahre 1686 waren die Vettern Johann Hartwig v. D.,Rittmeister, und Philipp Christoph v. D. Herren auf Rekentin undWarnow. — In Mecklenburg blühte das Geschlecht im Hause Werlefort. Ernst Franz v. D., Herr auf Werle, Balow und Wenzlitz imAmte Grabow, starb am 15. Octbr. 1809 Kr hinterliess zwei Töch-ter, von denen sich Friederike mit Moritz Friedrich v. Restorlf, königl.preuss. Hauptmann, und Wilhelmine mit Moritz Wilhelm v. Flotowvermählte. M. s. a. v. Beehr S. 1612; v. Meding giebt Bd. III. No!165. das Wappen dieser Familie.
Dittmar, Herr von.
Der Gutsbesitzer Karl Herrmann Martialis Dittmar zu Greifenbergwurde im Januar 1838 geadelt.
Dittmar von Dittmarsdorf, die Herren.
Der Kurfürst Friedrich III., nachmals als König von PreussenFriedrich I., ertheilte der adeligen Familie D. v. D. unter dem 23.Decbr. 1692 ein Anerkennungs-Diplom. Sie führt oder führte im ge-spaltenen roth und blauen Schilde im obern rechten Quartier und imuntern linken ein Winkehnaass, im obern linken und untern rechtenaber einen aufspringenden getigerten Löwen. Auf dem Helm dasWinkelmaass mit drei Straussenfedern bedeckt. Decken rechts blauund Silber, links roth und Silber.
Dobcncck, die Herren von.
Wir haben einen Artikel dieser Familie Bd I. S. 400 unseresWerkes unter dem Namen Daubeneck gegeben. In Schlesien kommtschon 1548 Heinrich Hoheneck als Landeshauptmann des FiirstenthumsMünsterberg vor, wie Koblitz in seinen handschriftlichen Annalen vonFrankenstein bemerkt. Hioh v. D., mit dem Beinamen der Eiserne,war 1523 als preuss. Bischof in Pomeranien gestorben. Vielleicht hatdas Geschlecht durch diesen Umstand sein Wappenbild erhalten. Inder preuss. Armee steht gegenwältig der Major Baron v. D. im 8tenUhlanen-Reg., Ritter des eisernen Kreuzes Ii. Klasse,v. Zedlitz Adels-Lex. Suppl.-Bd. 9