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Cliasot.
Dragoner-Regiments gedient, ond ist als geschickter, tapferer und ge-brauchter Oflizier von diesem Monarchen grosser Gnaden gewürdigtund mit dein Orden pour le Merite geziert worden, Kr wurde Ge-neral der Armee des Königs von Dänemark und Commandant derReichsstadt Lübeck Der König von Polen begnadigte ihn 1768 mitdein Stanislaus - Orden. Kr war vermählt mit Maria Camilla Torellivon Monterico, und hatte mit ihr zwei Söhne, Friedrich Ulrich , welcherden 8 Juni 1761, und Friedrich Adolph, welcher den 10 Octbr. 1763geboren ward. Beide standen als Ofliciere in königl. poln. Dien-sten; der von dem General zu Lübeck vor dein Burgthore angelegte,und von ihm Marly genannte prächtige Garten und Diantage warmerkwürdig.
Das Wappen dieser Familien, welches in der C/msot'schen Kapelle,in der Schlosskirche zu Salines, auf den Grabmälern zu St. Lorenz,auf dem Markte zu Soisson, an der Fanciscanerkirche zu Chatillon, undan verschiedenen Zierathen der St. Johannis, der Franciscaner- undCapuzinerkirche zu Caen angebracht ward , besteht aus einem blauenFelde, in welchem zwei auf einem Dostemcnt gegen einander stehendeLöwen einen Baum aufrecht halten. Ueber dem Schilde ist eine Krone.
Diese hier vorkommenden Nachrichten sind aus einem sehr alten,noch ir. alt-gallischer Sprache abgefassten, fast unleserlich gewordenenStammbaume gezogen worden.
Bei dem General Isttac Franz Egmund v. C. dürfen wir eine ta-pfere Handlung, welche unter andern besonders hervorleuchtet, nichtunberührt lassen. Als er 1745 erster Major des prenss. Dragoner-Regiments vor Bayreuth war, erbeutete er in der Schlacht bei Hohen-Friedberg 66 Fahnen von der feindlichen Armee und brachte diese sei-nem Monarchen, der ihm dafür in den rührendsten Ausdrücken dankte,und auch das Wappen, wie nachher folgen soll, zum Gedächtniss dieserheldenmiithigen That, vermehrte. Als der König bald darauf dessenin der Normandie wohnenden Mutter eine goldene, reich mit Bril-lanten besetzte Tabatiere überschickte, bediente er sich des Aus-drucks: 11 y a long tems que Vous avez de droits sur mon atten-tion par les Services, que in'a rendus Monsieur Votre Iiis. La mered'un Oflicier aussi brave, et aussi universellement estimable ne peutattendre de ma part, que les temoignages d'une veritable bienveillanceetc. Und als derselbe nach Frankreich reiste, um sich daselbst seineempfangenen Blessuren heilen zu lassen, machte Voltaire folgendesGedicht auf ihn:
Tu parois, et ma Muse sterile,
Malgre tes grands exploits ne nie veut rien dicter:
Taut de verlus embarassent mon Stile ;
A cliaque instant je nie sens arreter.
Ce sujet est trop grand, pour le pouvoir clianter,
llesque je veux parier du courage lieroique,
(jue tu fais voir dans les combats.
L'ainitie d'un ton patbetique
Me force ä lui ceder le pas.
La generosite, son aimable conipagne,
Qiii prit naissance dans ton coeur,
Vient in'annoucer avec douceur,
Que sa beaute merite, qu'on l'epargne,
Et qu elle preside a ton clioix.
Mais de la renommee ecoute ici la voix:
II nie souvint encore de ce jour memorable,
Ou l'illustre Cliasot, ce guerrier formidable,
Sauva par sa valeur le plus grand de nos rois.
O Prusse! Eleve un teniple a ses fameux exploits.