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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Bronsart Brucken.

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wir im 3. combinirten Landwehr - Reserve - Reg. einen LieutenantSchade genannt v. B. Oppeln.

Bronsart (Bronsardt), die Herren von.

Diese Familie stammt aus den Rheinlanden und hat sich von danach Thüringen begeben. Im Jahre 1019 sind schon Hilter aus der-selben auf dem Turniere zu Cöln erschienen. Von der ThiiringschenLinie hat sich ein Ast in Franken und bei Coburg ansässig gemacht.Nach Preussen kamen mehrere Glieder der Familie*. Die ersten er-schienen unter dem Herzog Albrecht. Hans und Georg v. IL, zweiBrüder, waren Amtshauptleute zu Brandenburg Der Knkel des erstem,Barlcl v. B., war mit einer v. Kalkstein vermählt und hinterliess dreiSöhne. Auch Georg v. B. hatte eine zahlreiche Nachkommenschaft,von denen namentlich Lorenz v. 13. mit Margaretha v. d. Groeben siefortpflanzte. Auch Georg Alexander v. B. hinterliess fünf Söhne, vonihnen waren Johann Heinrich und Friedrich Major, Carl war Justiz-Bürgermeister in Breunsberg, Alexander Georg Gutsbesitzer undChristoph Euald Hauptmann. M. s. Preussisch Archiv. Mon. Octbr.1790. S. 66.2.

Brosy, die Herren von.

Kine aus Böhmen nach Sachsen gekommene Familie. Der Rich-ter der Stadt Prag, Gottfried Brosy, wurde im Jahre 1744 mit demPrädikat von Steinberg geadelt. Kin Major v. B , Ritter des eisernenKreuzes, ist Commandern' vom 1. Bataillon des 31. Inf.-Reg., er standfrüher in fremden Diensten. Kine Schwester desselben ist Gesellschafts-dame der Frau Prinzessin v. Croi geb. Prinzessin v. Sahn-Salm.

Brucken genannt Fock, die Herren von.

Sie sind aus Niedersachsen und Westphalen nach Curland undspäter nach Preussen gekommen. Kin Zweig war noch in der neue-sten Zeit in Schweden ansässig. Die Familie gehört zu denen, welcheim Jahre 914 den Herzog von Braunschweig gegen den Kaiser Conradunterstützten. Kine vor uns liegende vollständige Ahnentafel diesesGeschlechts beginnt mit Herrmann v. 13., der mit Lucia v. SchwarzholFvermählt war. Der Sohn aus dieser Khe, Engelhrecht v. B., vermähltesich mit Margaretha v. Blomberg. Kr führte zu Schilf für den Orden"Volk nach Riga, verlor aber bei der Insel Rügen durch einen Sturmdas Steuer und die Masten bis auf den Fockmast, mit dem er sich unddie Mannschaft zu retten wusste; zur Verewigung dieser Ret tun"' undzur Belohnung für seine dem Orden geleisteten Dienste, wurde ihmder Name Fock beigelegt; auch erhielt er von dem Heermeister vonPlettenberg das in Curland belegene Allodial-Gut Terpentin zum Ge-schenk als freies Kigenthum , zugleich wurde der Name Terpentin inFockenhof umgeschalfen. Von den Nachkommen Engelbrechts wurdesein ebenfalls Engelhrecht heissender Knkel Landeshauptmann. Des-sen Sohn Georg, geb. 1637, war königl. schwed. Major von der Leib-garde und Erbherr auf Grosssattieken und Sädsen. Das FamiliengutFockenhof war in seiner Abwesenheit gegen seinen Willen an denHerzog Friedrich von Curland verkauft worden. Die Nachkommendesselben erwarben und besassen zahlreiche Güter, als: ZabelhofRaftermiinde, Hohenberg, Kntenhof, Kernten, Cappeln, Neuhof, Sasser-ten, Klahn, Brambertshof, Wolgund, Badenhof u. s. w. Casimir B.