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Brederlow — Brelimer.
Brederlow, die Herren von, Bd. I. S. 303.
In rler Mark waren die Güter Granow und Holienjesar lange imBesitz dieser Familie, welclie im J. 1330 Neuenhagen an die v. Uech-tenliagen und 149S das Schloss Derzow an den Kurfürsten verkauften.Auch das Dorf Brederlow gehörte ihr, doch scheint es schon in sehrfrüher Zeit in andere llände gekommen zu sein. Von den Besitzun-gen in Bommern verkauften die v. Brederlow (in alten Urkunden auchBrederlo, Brederlan, Brudelau, Bryderlo u. s. w. geschrieben) schonim J. 1360 das Dorf Dobberpuhe an das Kloster Colbatz. Ausser die-sen und den Bd. 1. S. 303 angeführten Gütern gehörten ihnen die Gü-ter Rosenfelde, Plöntzig, Elirenberg u. s. w. Die Warsiner Liniostarb im Anfange dieses Jahrhunderts mit dem königl. preuss. MajorFriedrich Christian v. B. aus. Der Oberst-Lieutenant Joachim Rudolphv. B. verkaufte im J. 1749 die Güter Gartz, Rosenfelde und Plöntzigin Pommern, und kaufte in Preussen die Güter Maldeiten u. s. w.Von seinen sechs Söhnen (hatte nur der jüngste Adam Carl Wilhelm,Landschaftsrath u. s. w., Erbherr auf Gr. Saalau etc. Söhne, dieobengenannten noch lebenden Glieder dieser Familie hinterlassen.Der Jüngste von ihnen, der Hauptmann Frnst v. B., ist mit einemFräulein v. [Iolzendorf vermählt. Die sämmtlich oben angeführ-ten Brederlow's haben Söhne, von denen der älteste des HauptmannsHans v. B auf Gr. Saalau gegenwärtig Seconde-Lieutenant im königl.preuss. II. Garde-Reg. zu Fuss ist. Aus früherer Zeit führen wir nochan: im J. 1313 Gundolf v. B., Comthnr des deutschen Ordens zuChristmemel; 1345 Liidiche v. B., als Zeuge in Urkunden des St. Jo-lianniterordens; 1347 waren die Ritter Fidicke und Hcnnig v. B., Va-ter und Sohn, Landvoigte Ludwigs des Aeltern ; 1402 kommt der alteHans v. B. auf Dertzow als Deputirter der neumärkischen Ritterschaftvor. Zu gleicher Zeit wird ein anderer Hans v. B. auf Granow ge-nannt. Im J. 1414 war ein Bruder des genannten Goswin Ludwigv. B. (beide in der Neumark geboren) Ritter, und später Comthnrdes deutschen Ordens; 1469 kamen Henrich v. B. auf Warsin u n d Hansv. B. auf Ehrenberg als Zeugen vor; 1502 ebenso Christoph und 'V'/io-tnas v. B. auf Gartz; 1521 Richard v. B., 1529 Joachim v. ß. tretenals Deputirte der Ritterschaft auf; 1530 Heinrich v. B. auf Holienjesarhatte Streitigkeiten mit dem Bischöfe Georg v. Lebus; 1687 war einCapitain und ein Lieutenant v. B. in bairischen Diensten. In derSchlacht bei Sorr wurde der Capitain Hans Friedrich v. B. erschossen.
Die Familie v. B. wird unter denen, welche schon im 12ten Jahr-hundert Besitzungen in Pommern hatten, erwähnt. Das Wappen, wel-ches im I. Bande angegeben, ist dahin zu ändern, 'dass die Helm-decken nur silbern und roth sind. Die Jungfrau auf dem Helme hältmit den Händen einen Rosenkranz auf dem Kopfe, aus welchem dreiStraussfedern, roth, weiss und gelb.
Goswin v. B. ist Landrath des Eylauer und nicht des Fried-länder Kreises.
Brelimer (Bremer), die Herren von.'
Eine adelige Familie dieses Namens gehört dem KönigreicheSchweden an; m. s. Suea Rikes S. 38, eine andere dem KönigreicheHannover, wo ein Mitglied der Familie zum gräflichen Stande und zurWürde eines Staatsministers gelangte. — Johann Georg v. B., dereinzige Sohn eines schwedischen Generals, verliess eines Zweikampfeswegen den schwedischen Dienst und trat in die Armee des Königs Wil-