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Brandenstein.
hohen Dom-Stifts zu St. Johan. in Breslau, wie auch zu Olmiitz Ka-nonicus und vom J. 1703 bischöfl. Olmiitzischer Weih - Bischof oderSuffraganeus „ vid. Silesiogr. Renov. C. VIII. pag. 344.
„Dessen Vetter Graf v. B., von Ronsecco und Cornigliano, warIhro Kaiserl. Majest. General und Oberst über zwei Regimenter,welcher in Wien sein Leben geendigt, nachdem er im Ehestände ge-lebt mit Comtesse Anna Catharina, geborene Baronesse von Fürst undKupferberg, von der geboren ein junger Graf, der geistlich geworden,und im Magisterio Soc. Jes. gestorben. Hocligedachte Frau Baronessevermählte sich nachmals an den Grafen Franciscum Ludovicuin vonZinzendorll."
Im Wappenbuche kommen I 3 . II. p. 77 unter den fränkischen Ge-schlechtern vor, die von Brait, die im rothen Schilde zwei gegen ein-ander gestellte weisse Flügel, dergleichen auch auf dem Helme mitweiss und rothen Helmdecken führen.
Branden stein, auch Brandstein, die Freiherrenund Herren von.
Von diesem alten vornehmen Geschlechte, das in dem Künigr.Sachsen und Baiern, so wie auch in dem Herzogtbume Sachsen-Cobuigund in andern Landschaften begütert ist, haben verschiedene Zweigeim preuss. Heere gestanden, und noch in der Gegenwart leben zweiGeneral-Majors v. B., von denen der eine noch gegenwärtig in acti-vem Dienste steht, der andere aber im Pensions-Stande in Berlinlebt. Einer v. B. war noch zu Anfange dieses Jahrhunderts Domherrzu Merseburg, noch gegenwärtig' ist ein Major v. B. Commandeur ei-nes Bataill. des 7ten L. W. Regts. in Hirschberg, seine SchwesterCharlotte v. B. ist die Gemahlin des königl. Obersten und zweitenCommandanten zu Danzig, Grafen August v. Hülsen.
Das Stammbaus dieser Familie ist das Schloss Brandenstein inThüringen unweit Ranis. Nach andern Autoren soll es in der Graf-schaft Hanau gelegen haben. Die Turnierbücher erwähnen Heinrichsv. B., der 1165 zu Zürich, und Caspars, der 1235 zu Würzbnrg demTurnier beigewohnt. Im Jahre 1295 werden in deren Geschlechts-Documenten, drei Ritter von dieser Familie angeführt, als: 1) Al-lrecht v. B., 2) Heinrich v. Hain, 3) Friedrich v. Obernitz, welchevon ihren Rittersitzen sich also nannten. Die beiden letzteren habeneigene Familien errichtet. Mit dem erstem fängt König in seiner Adels-historie die ordentliche Stammreihe mit dem J. 1307 an, dessen Sohn,Heinrich, Landvoigt in Thüringen und Advocat der Abtei Saalfehl ge-wesen, welcher 1400 Wittig v. B als Abt vorgestanden. In fol-gender Zeit hat sich diese Familie auch im Fiirstenthume Co-burg ausgebreitet, wo sie unter andern das Gut Lützelburg an sichgebracht. Conrad war 1363 Voigt zu Coburg. Im Jahre 1406 wirdAlbrecht als Zeuge angeführt, da die Landgrafen Friedrich und Wil-helm in Thüringen der Stadt Jena ein Privilegium gegeben. Schwei-pold ist 1437 als Plleger zu Coburg genannt. Catharina ist 1464 Aeb-tissin des Klosters Sonnenfels bei Coburg gewesen, wie davon in Dr.Iloenns Coburg. Chronik zu lesen. Heinrich war 1471 Pfleger zu Co-burg. Eberhard, Herr auf Oppurg und Rossla, war Eques Auratusund Statthalter der von Oesterreich an Herzog Wilhelm III. zu Sach-sen verpfändeten Lande Lützelburg, welcher Charge er sehr wohl vor-gestanden. Dessen Tochter, Catharina, Wittwe eines Herrn von Hess-berg in Franken, ward 1463 die andere Gemahlin Herzogs WilhelmIII. zu Sachsen und Weimar, durch den Erzbischolf Friedrich von