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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Borcll Borewitz.

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schwarz und gelben Schilde, einen geliarnischten Mann in alt römi-scher Kleidung, mit Sturmhaube auf dem Kauple und einen goldenenStab in der rechten Hand. Im untern Theile stehen drei Sterne. Aufdem Helme zeigt sich der Mann so wie oben beschrieben. Die Deckensind schwarz und golden. M.s. Lucae p. 177; Sinapius Tbl. 1. S.282und Thl.il. S.320.

Borcll, die Herren von.

Ein Oberst Borell du Vernay, früher Commandeur eines Batail-lons in der 1. Warschauer Füsilier-Brigade, war ein geborner Ber'ner,er starb 1807 als Oberst. Gegenwärtig steht ein Offizier dieses Namensim 33. Infanlerie-Regimente.

Bor eins ki, die Herren von.

Ein Hauptmann v. B. stand 1806 zu Münster bei dem Regimentvon Hagken er ist 1S25 a.D. gestorben. Gegenwärtig steht ein Haupt-mann v. B. im 38. Infanterie-Regiment in Glatz.

Borenski, die Herren von.

Sie sollen früher Wieze geheissen haben, und aus Polen abstam-men. Nach Paprocius hat ein Ritter aus diesem Hause, wegen tapfe-rer Verteidigung des Schlosses Cosel, ein Schloss mit zwei Thiirenzum Wappenbilde erhalten, was seine Nachkommen im Schilde undals Helmschmuck führten. In Schlesien besass am Anfange des l.StenJahrhunderts Leopold v.B.Gr. Grandel' bei Cosel, und Ferdinand v. B.einen Antheil des Gutes Borin in der StandesherrschaftPiess. Gegen-wärtig Ist die Familie nicht mehr in Schlesien begütert,

Borewitz, die Herren von.

Sie unterscheiden sich von der schlesischen Familie v. Borwitznicht allein durch das unten angegebene Wappen, sondern auch durchden Beinamen Cureva. Es soll dieses Geschlecht früher seinen Wohn-sitz in Polnisch-Litthauen gehabt haben, wo es auf dem Schlosse Cu-reva seinen Sitz führte. Der Vater und Oheim der jetzt lebendenHerren v. B. C., die als Offiziere im preussischen Dienste stehen,war in Curland geboren, und im Haine eines Grafen v, Kaiserling er-zogen. Später stand er als Offizier in dem preussischen Dragoner-Regiment v. Posadrowsky, dann nahm er den Abschied und erkauftedas Gut Polennen bei Fischhausen. Diese Besitzung ist jedoch spä-ter wieder in andere Hände gekommen, und der gedachte v. B. starb1818 in Curland. Seine Gemahlin, eine geb. v. Auer auf Nopkeim,starb im Jahre 1823. Aus dieser Ehe lebt ein Solln , der Lieutenantv. B. im 27. Infanterie-Regiment zu Wittenberg. Ein Bruder des letzt-gedachten ist mit Hinterlassung von vier Söhnen gestorben , er warmit einem Fräulein v. Dargitz vermählt. Früher besass ein Ast diesesHauses auch den Rittersitz Gedaw, allein er ist in der Schwertlinieerloschen, nur ein Fräulein lebt noch, später vermählte v. Fresin.In Russland blüht dieses Haus noch in mehreren Zweigen fort. ImWappen dieser Familie befindet sich im Felde ein Hufeisen, woraufeine Taube stellt, die einen Viertel-Mond im Schnabel hält.