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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Bonin.

nach Pommern gekommen. Von dessen 5 Söhnen wurden Tesmar undTezlnf die Stammväter der beiden Hauptlinien, von welchen die er-stere sicli unter Tesmars Urenkeln, Toi mies und Georg, in die Dub-berlecli sehe und IVojcntliin sehe Linie abzweigte.

ltiOi den 24. März huldigten dem Herzoge Barnim von Alt-Stettinfolgende Bonine: Bereuet, Peter, Anshelm, Jacob zu Naseband, Wulf-slatzig, Gebbin, Jürgen, Joachim, Michel, Paul, Daniel zu Gum-menze.

1660 im September, bat Barbara v. Wolden den Kurfürsten, beidem l,eichenbegängniss ihres verstorbenen Gemahls, des kurfiirstl.Raths, Kammerherrn, Oberkriegskommissair und Oberster, Weiligev. B., zugegen zu sein. Diese Stelle vertrat der Oberst und Coinman-dant von Colberg, v. Schwerin, der 1660 den 20. September dazu dieOrdre einpling.

Ernst Bogislav v. B., geb. zu Cöslin auf dem fürstlichen Schlosse1623 den 10. Jan., kam frühzeitig zum Herzog von Croy, begab siclimit demselben nach Polen, trat dann 1638 als Reiter in schwedischeDienste bei des Grafen und Obersten v. Güldenstein Compagnie inWismar, wurde Corporal, bis der Oberst v. Sparre das Wismaer-Gou-vernement antrat, der ihm das Fähnlein bei seinem Regiment zu Fussgab. Kr focht 1642 den 2. Nov. im Treffen bei Leipzig, wohnte 1643der Belagerung und Eroberung der Festung Dömitz bei, wurde in derSchlacht bei Jankowitz gefährlich verwundet, diente 1644 als Capi-tain in Holstein und Jütland, war bei der Belagerung und Ent-setzung von Bernburg, in den Treffen und Belagerungen bei Stein undDietrichstein, Cronenburg u. a. Orten. Bei der Bestürmung der Fe-stung Brünn war er einer der ersten auf der Mauer, ward aber zumWeichen gezwungen und mit einem Morgensterne am Kopf gefährlichverwundet. Der Feldmarschall Wrangel sandte ihn zweimal zur Köni-gin Christine 1645 und 1646, weil man an ihm ebensowohl Tapferkeitals Klugheit schätzte, um ihr von der Armee Nachrichten zu bringen.Mit Erlaubniss seines Obersten begab er sich in Dienste zu der Ca-vallerie bei der Armee des General-Lieutenants v. Königsmark zu desObersten v. Hüninghausen-Regiment zu Pferde, mit welchem er vielenTreffen und 1647 dem beim Schlosse Friebel beiwohnte. 1649 warddie Armee abgedankt, er begab sich in seine Heimath und kauftenach seiner Mutter Tode Repzow, veräusserte es jedoch bald wieder.1651 den 21. Octbr. verheirathete er sich mit Margaretha Clara, Joa-chim Henning v. Schmelings, pominerschen Landraths und Rittmeisters,zu Chüdenhagen, Parsow, Schwemmin, Warnin, Erb und Pfandge-sassen Tochter, mit welcher er in 18jähriger Ehe 5 Söhne und 9Töchter zeugte. 1657 bestallte ihn Churfürst Friedrich Wilhelm zumOberstwachtmeister bei den Lehnpferden , da er zuvor Dienstanträgeder Könige von Schweden und Polen ausgeschlagen hatte. Er folgtedem Churfürsten auf seinem Zuge nach Dänemark, ward von ihm zumOberstlieutenant ernannt und erhielt den Befehl eine Eskadron Reiterzu werben. Mit diesen befand er sich bei der Belagerung von Stet-tin, bei welcher ihm in einem scharfen Rencontre durch eine Stückkugel der Zaum in der Hand zerschossen, das Pferd erschlagen, hin-ter ihm aber einige Reiter theils getödtet, theils verwundet wurden.Nach dem Frieden von Oliva erfolgte seine Abdankung, er begab sichauf seine Güter und erhielt 1671 als Landrath in Berlin, wohin ereine Reise zur Aufwartung bei dem Kurfürsten angetreten hatte, dieAmthauptmannschaft auf Cöslin. 1672 den 9. Nov. verehelichte er-sieh zum zweitenmale mit Anoa Sophie, Joachim v. Volckinann's, kün.schwedischen Generals von der Infanterie, Kriegsraths und Gouver-