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Berglies — Beringe.
Berglies, die Herren de.
Diese jetzt in den Rheinlanden, namentlich zu Cöln und Bop-pard befindliche Familie, leitet ihre Abkunft von einem natürlichenSohne eines Herzogs von Brabant ab. Derselbe führte zuerst denNamen Johann Gor. Tygen oder Cordeken, nachher de Glymes, undwurde am 27. August 1344 vom Kaiser Ludwig dem Baier legitimirt.Johann IV. erwarb durch seine Gemahlin Johanna de Bouxersen dieHerrschaft Bergen op Zooin inen, und nahm davon den Namen de 13.an. Die andern Linien behielten den Namen de Glymes bis zumJahre 1567, wo sie nach dem Tode des letzten Marquis von Ber-gen op Zoommen sämmtlich den Namen de B. annahmen. I'elcrde B. llüchtete zur Zeit des Herzogs Alba nach Cöln und vermählte sichhier im Jahre 1595 mit Helena von der Sand. Die Nachkommen derKinder aus dieser Ehe sind die heutigen Herren de B. in den preussi-schen Rheinprovinzen, namentlich Johann de B., Steuereinnehmer zuCöln und der Doctor Med. de B. in Boppard. Man findet Nachrichtüber diese Familie in Biitken's trophees de Brabant. A. Miraci op.diplom. et bist. Maurice le Blnson des armoires. Jean de Carpentierhistoire genealogique des Pays - bas. etc. etc.
B c r g Ii o r n, die Herren von.
Im Jahre 1700 war Anton Friedrich v. B. magdeburgischer Regie-rungs- und markgräfi. Bayreuther Geh. Rath. — Georg Lndwiij v. B.war 1736 als fdrstl. sächs. Geh. Legationsrath zu Meiningen. — Jo-hanna Elisabeth v. B. kommt 1739 als Stiftsdame vom heil. Grabe vor.In Halle lebte im Jahre 1698 einer v. B. als Stallmeister der Univer-sität Halle.
Berglassen, die Herren von, Bd. I. S. 216.
Aus diesem Geschlechte, das in die Häuser Tescliwitz, Losewitzund Schlagwitz zerfiel, sind uns noch bekannt geworden Will;e v. B.,der Stammherr desselben. — Andreas v. B., fürst!, pommerscherLandrentmeister zu Wolgast, der im Jahre 1615 starb. — Erichv. B. auf Tescliwitz, herzogl. Stallmeister. — Hennig v. B. aufTescliwitz. — Arnold v. B., liais. Coinmissarius, er gehörte demHause Losewitz an und Andreas v. B., kais. Rittmeister (dem HauseSchlagwitz ungehörig).
Bergmann, die Herren von, Bd. I. S. 216.
Die vom Kaiser Ferdinand III. in den Adelstand erhobene Fami-lie v. B. führt ein in roth und Gold gespaltenes Schild, im rothenFelde liegen fünf Mandelblätter, oben zwei, eins in der Mitte undunten zwei, in dem goldenen Felde sind drei schräg gelegte silberneStrassen, in der obern und untern ist ein Pfeil, in der mittelsten abersind drei Pfeile. Auf dem Helme wächst zwischen zwei in roth und Goldgevierteten Adlerfiügeln ein schwarzer Wolf. Decken Gold und roth.
Berkhalin, die Herren von, Bd. I. S. 217.
Z. 3 dieses Artikels muss es heissen v. Molthe statt v. Molke.
Beringe, die Herren von.
Ein Edelmann d. N. stand im Jahre 1806 im Regimente v. Möl-lendorf und schied 1814 als Kapitain aus dem 21. Infanterie - Regi-