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Awciden — Backliof,
Aweiden und Spciclicrsdorf.
Dieser Linie des Hauses gehört iler in unserm Artikel erwähnteOberst, der beim Jäger-llegimente stand, an, er hiess Wilhelm Lud-wig v. A. und besass das Gut Pollwitten bei Medenau.
Axleben, die Herren von.
Das adelige Geschlecht von A. hat von einem unweit Hadersle-ben in Holstein und Schleswigschen gelegenen, und von dem Kö-nige Waldemar I., zerstörten Schlosse, den Namen bekommen. Be-reits im Jahre 1309 hat einer von A. mit dem Beinamen Magnus,dem Kaiser Heinrich III. wider die Ungarn gedient, und wegenseiner Verdienste den Grafenstand erlangt. Dessen Sohn, Magnus,soll nachmals mit des genannten Kaisers Tochter, Sophia, an desKönigs oder Grossherzogs in Polen Wladislaus 1. Hof gekommensein, und die Stelle eines Statthalters, in Schlesien Landeshauptmann,welche Würde sein Sohn, Hans v. A., im Jahre 1474, sodann des-sen Sohn, Christoph, 1504 und Nicolas 1509 erhielt, bekleidet ha-ben. Christoph v. A. auf Kaltwasser, war des scldesischen HerzogsFriedrich II. zu Liegnitz und Brieg Rath, und des liegnitzischen Für-stenthums Landeshauptmann 1522. Heinrich v. A. ebenfalls 1559 Lan-deshauptmann. Sebastian v. A. 1568 fürstlicher Hofrichter zu Wintzigim wohlauschen Fürstenthume. Sebastian v. A. auf Grentschin ist 1584Hofrichter des wohlauschen Weichbildes gewesen. Bernhard v. A. aufLangenwaldau (welcher von dem scldesischen Ritterrechte geschrieben)ist 1590 Hofrichter vom liegnitzischen Fürstenthume gewesen. Baltha-sar v. A. auf Kreisicht, war 1592 des Herzogs Joachim Friedrich's vonLiegnitz und Brieg Regierungsrath des briegschen Fürstenthums. Mel-chior v. A. war 1595 bei dem Herzoge zu Liegnitz Hofjunker, undHans George v. A. Landesältester im goldbergischen Weichbilde.
Zu Anfange des 18. Jahrhunderts besass die von A. Familie imliegnitzischen Fürstenthume die Güter Ober- und Mittellobendau,Giersdorf und Millsch; ain Anfange des 19. Jahrhunderts waren einigeBrüder v. A. Besitzer der Güter Liebchen, Thomaswaldau, Adels-dorf u. s. w. Diese Besitzungen sind aber jetzt grösstentheils in frem-den Händen. Das Wappen dieser Familie beschreibt Friedrich Lucäin seinen scldesischen Denkwürdigkeiten, es besteht in einem weissenSchilde, worinnen drei schwarz gezeichnete Säge-Eisen, auf demHelme eine gelbe Krone, die Blätter grün, die Blumen gelb, derHelm schwarz und weiss. M. s. Bunzlauer Monatsschrift vom Jahre1776 S. 90.
Ayx, die Freiherren von, Bd. I. S. 156.
Die Mitglieder dieser freiherrlichen Familie in der Rheinprovinzsind Karl Heinrich, Leopold Joseph, Anton Maria v. A., Steuer-Con-trolleur zu Rheinbach im Regierungsbezirke Köln und dessen SöhneMax Friedrich und Carl Otto August. Zu Potsdam lebt der GeheimeRechnungsrevisor v. A. M. s. auch den Artikel die Grafen v. Seysseld'Ayx.
Backliof, die Herren von, Bd. I. S. 159.
Die v. B. stammen aus Schweden und haben sich im Anhaltischen,wo Rudolph v. B. im 17. Jahrhundert erschien, ansässig gemacht. Derin unserm Artikel erwähnte General-Lieutenant Carl August v. B.