IV
Vorrede.
Diesen Freunden unseres Unternehmens, Männern,welche den Umfang und die Schwierigkeit der Arbeit zuwürdigen verstehn, und die Liebe zu dein Glanz und Ruhmdes preussisclien Volkes auf unser Werk übertrugen, widmenwir, im Vertrauen auf ihre Achtung gegen unser Streben,auch diese Ergänzungen. Möge jedes Geschlecht, das hierneu auftritt, jeder verborgene Zweig, der hier hervorgezo-gen, jedes Rand verwandter Familien, das hier nachgewie-sen, jeder Schmuck der Väter, der hier beschrieben undgedeutet wird, jede Hervorhebung neuerer Verdienste, ihreTlieilnahme an dem immer sich erneuerndem Ruhme derVäter und den Verdiensten eines jiingern Geschlechts erhöhn,das kraftvoll und glücklich dem edlen Vorbild frühererTage nachstrebt. ■—
Wir haben die Ergänzungen so weit fortgeführt als inunsern Kräften stand, und ein Rlick auf das Register lehrt,wie gross die Anzahl der in den Supplementen aufgeführtenFamilien sei; doch ist es uns selbst am wenigsten entgan-gen , dass die Ergänzung sich nicht vollkommen erschöpfthat. Dies wird bei einem Werke dieser Art immer eineUnmöglichkeit sein, nicht allein weil jeder Tag im Innernder Familie genealogische Verhältnisse ändert, sondernweil, auch bei der glücklichsten Stellung und dem aus-dauerndsten Fleisse, doch nicht immer das gegeben werdenkann, was die Achtung gegen die Familie und die Oelfent-lichkeit fordert. Oft ist es hier angemessner, das Gesam-melte zu grösserer Reife kommen zu lassen, als es unvoll-kommen an das Licht des Tages zu stellen. -— Dass unsereErgänzungen doch so reich sind, verdanken wir der schätz-baren Mitwirkung vieler hochachtbaren Freunde und Förde-rer des Werkes; — wir bringen ihnen noch öffentlich hierunsern Dank dar.
Die Redaction.