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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
116
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116 Welck-Wentzcl.

Domherr an (1er Metropolitankirclie in Mainz aufgeführt wird. In derpreussischen Armee diente N. N. v. W., der 1806 Major in der Mag-deburger Füselierbrigade, 1813 Kreisbrigadier bei der Gendarmerie und1814 Stadtcommandant in Lüttich war. (M. s. König II. B. S. 109.v. Hattstein III. Supp. S. 152. Zedier 54. B. S. 1474. v. Meding be-schreibt I. Th. Nr. 944, und Siebmacher giebt im I. Th. S. 136 Nr. 4das Wappen derer v. W.)

Welck, die Herren von.

Unter dem Reichsvicariat 1792 wurde der im Jahre 1786 geadelteKreisamtmann Carl Maximilian W. in den Freiherrenstand erhoben.Ein Major a. D. v. W. hatte im Jahre 1806 als aggregirter Rittmeisterin dem Regiment Leibcarabiniers in Rathenow gestanden. Im König-reich Sachsen ist Carl Robert, Freiherr v. W., Herr au! Riesa, Amts-hauptmann in Rochlitz, Präbendat des Capitels zu Würzen, und OttoHeinrich Curt v. W., Amtshauptmann zu Grimma, Gconj Rudolfiii aberAmtshauptmann in Zwickau.

Wenge, die Freiherren von der.

Früher schrieb sich dieses altadelige Geschlecht von der Weynge-Velthuse, auch Grutes Landslrop, Seringhofen, Stockum, Diek. Nochblühen die Freiherren v. d. Wenge zu Berck in Westphalen. Cle-mens August, Freiherr v. d. W., Generallientenant, hatte zwei Töch-ter, Antoinette und Therese. Die erstere vermählte sich mit dem Für-sten Franz zu Waldburg - Zeil und starb am 12. Februar 1819. Am3. October 1820 wurde die jüngere Schwester (Therese) die Gemahlindes gedachten Fürsten. Ein Lieutenant Baron v. W. steht gegen-wärtig im 12. Husaren-Regiment. (M. s. Robens II. S. 254259.v. Hattstein II. S. 551. Zedier 55. Bd. S. 4. Lüdersens Sammlung. DasWappen giebt Siebmacher im 1. Bd. S. 190. Nr. 3.)

W c n t z e 1, die Herren von, B. IV. S. 324.

Der hier gedachte, in den Adelstand am 20. April 1769 vom Kö-nige Friedlich II. erhobene Friedrich Christian v. W. war am 5. Au-gust 1707 in Berlin geboren. Sein Vater war Commissionsrath. Erselbst begann die militairische Laufbahn im Jahre 1725 als Bombar-dier und durchlief nach Ablegung zahlreicher Beweise von Tapferkeitund Umsicht in den Schlachten von Molwilz, Czaslau, Sohr, Prag,Breslau, Leuthen und Hochkirch, so wie in den Treffen bei Ottmachauund Reichenbach (wo ihm der Orden pour le merite erlheilt wurde)alle Grade bis zum Obersten und Commandeur des 2. Artillerie-Regi-ments, als solcher traf ihn 1772 ein Schlagfluss, der ihn zu fernerenDiensten unfähig machte. Doch behielt er seine Compagnie. Er starbam 13. Mai 1782 im 75. Lebens - und 58. Dienstjahre. Von seinendrei Söhnen stand Johann Friedrich 1806 als Capitain im Infanterie-Regiment v. Winning in Berlin und wurde 1809 als Major dimittirtund 1813 pensionirt. August Wilhelm war Capitain im Artillerie-Corpsund starb im Jahre 1816. Von den Söhnen des erstem starb derälteste als Capitain des 24. Infanterie-Regiments an ehrenvollen, inder Schlacht bei_ Belle - Alliance erhaltenen Wunden, der jüngere ist1842 Major im 25. Infanterie-Regiment und Ritter des eisernen Kreuzes.