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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
108
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108 StraussSttpplinbuig.

Strauss, die Herren von.

Der Präsident zu Jever, Statthalter des Fürsten von AnhaltZerbsl,Laurenz Tillhardt, wurde am 15. December 1750 mit seinen Nachkom-men unter dem Namen Tillhardt v. S. in den Reichsadelstand erho-ben. Mit seinem bei der Regierung zu Minden als Referendarius an-gestellten Enkel Priedrich Tillhardt v. S. erlosch diese neue adeligeFamilie wieder, als derselbe am 31. Oclober 1778 in Minden kinder-los starb. So erwähnt von Meding, der das Wappen im II. Th.Nr. 867 giebt.

Strobecke, die Herren von.

Dieses bereits vor länger als hundert Jahren erloschene Geschlechtbesass vor langen Zeiten das gleichnamige, in der Nähe von Halber-stadt belegene Dorf. Dasselbe ist durch den Umstand bekannt, dassdie Bauern desselben bis in die ersten Decennien dieses Jahrhundertsgrosse Schachspieler waren, welche oft Reisende zu einem Spiel aufdem Schachbrette herausforderten. (Abel erwähnt der adeligen FamilieS. in seinen Alterthiimern II. Th. S. 592 und Zedier im Universal-Lexicon 40. B. S. 979.)

Stronski u. Butzow (Buczotv), die Freiherren von.

Sie gehörten Schlesien und Rühmen an, aus der letztern Provinzstammten sie, und in der erstem waren sie noch im 18. Jahrhundertbegütert. Gustav v. S. und B. ward am 24. December d. J. 1736böhmischer Freiherr. Ein Geschlechtsregister derer v. S. B. erschienin Brieg, aufgestellt von Gottfried Thilon, 1702, 5 Bogen stark.

Snlerzyncki, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Westpreussen. N. N. v. S., Herr aufPiontkowa, war im Jahre 1842 Deputirter der Provinzial-Landschaft inMarienwerder für den Kreis Michelau.

Supplinbnrg, die Grafen von.

Dieses alle gräfliche Geschlecht, das auch Supplenburg, Süp-plingenburg, Supplingenberg licisst, wurde in ganz frühen Zeiten auchSchweppelnburg, Schuweppelnburg u. s. w. genannt und geschrieben.Die Burg oder das Stammschloss dieser alten Grafen liegt im Braun-schweigschen, nahe bei Helmstedt gegen Königslutter hin. Mit Ger-hard III., Herrn zu Querfurt , beginnt ein Stammregister dieser Gra-fen, die übrigens schon zu Carls des Grossen Zeilen zu den vornehm-sten Geschlechtern in Niedersachsen gezählt wurden. Dieser Gerhardsoll auch der Erbauer der Supplinbnrg gewesen sein. Wie bekanntgelangte Gerhard's jüngster Sohn Lüder oder Lutter unter dem NamenLothar II. zur kaiserlichen Würde. Dieser schenkte das Schloss Sup-plinburg mit allen dazu gehörigen Dorfschaften, Höfen und Mühlenim Jahre 1130 dein Orden der Tempelherren. Nach dem Falle desOrdens gelangten Burg und Güter an den Orden des heiligen Johannesv. Jerusalem. So bestand Supplinburg mit seinen Gütern und Gründen