Sobbe. 97
1357. Engelbert v. S. M.
1359. Den 12. April hat dieser Engelbert v. S., Erbgesessener zu Vil—gestc Killer, das llospilal zu Schwerte gestill'let.
1360. Hehrend Grgper (dieser war einer v. S. und hatte den BeinamenGri/ger), seine Tochter wurde vermählt an Tonnis Overlacker,Iehte 1393.
1371. Engelbert v. S. lehnte Geld von den Gebrüdern von Strunckede.1371. Lebte Engelbert v. S., Burginann zu Schwerte, Herr zu Vielgeste.(1378.) Den 14. Juli hat dieser Engelbert v. S. vier Yicaricn in derKirche zu Schwerte gestiKlet.
Stangen Foll 1. Cap. pag. 455 schreibet davon:
„Ut per eoruni llectores qui ibi iMissae celebrentur, qni etiamChoro inlersint, et processionibus cum Religione Sua dicenti horis at-que ol'Iiciis divinis in cantando singulis diebus horis canonicis tarnDominicis, quum celebribus diebus tani renalis, quam nun l'eriatis,lideliler inlersint, et interesse debent, caelerisque Gonunendationibuset Vigiliis cum opus l'uerit."
Und dieses ist geschehen mit Bewilligung des Propstes zu Güllenund Archidiaconi dieses Ortes, dabei unter andern gegenwärtig waren:Otto Graf von der Lippe, Engelbert v. S. und die Seinigen. Den Briefdarüber hat der Erzbischof von Güllen Eriederich von Saarwerden ver-siegelt.
Diese Vicarien nun, weil sie, als gesagt worden ist, von den Be-sitzern des Hauses Vilgesle gestill'tet sind, so ist auch deren Besitzerndieses Hauses jederzeit die Gollation darüber vorbehalten worden,kraft deren sie auch erwähnte Vicarien endlich an die Protestantenvergeben haben.
Dieser Engelbert v. S. hatte zu Schwerte einen Frei-Stuhl, unddaher muss es gekommen sein, dass er von den Brächten (Straf- Ge-fällen oder Siral'-Gebühren) mit genossen den Bürgern Freiheiten ver-theilet und dieselben seine Bürger genennet. In dem Brief, wodurcher daselbst die Kramer-Gilde bestätigt, stehet unter Anderm also:
,,Dis sal brecken eene Marek die Marek sal half der Gilde
und half niynem Gerichte to Sehweiten lallen."
Endlich heisst es:
„Und op dat deese Gilde stet und veste gehalden werde, so hebbeick, Engelbert von Sobbe, Kitter surg. inyn Iuvegel für luv, myneErven und naekommelingen an deesen breif gehangen, datum 1381in octova sacra irienti."
In der Schuhmacher - Gilde heisst es:
,,Wy Engelbert Sobbe, Kitter Herr lo Elberfeld bekennet und belu-get. dat wy hebbet gegeven."und darauf:
„lly sal geven onsein Kichter to Schwerte."unten steht wieder wie im Vorigen und die Jahreszahl 1386 ipsa dieGeronimis et Victoris beatorum inartyrum.
1375. Mathias v. S.
1380. Johann v. S., geheyten (leg Grypcrc , war Amtmann zu Menden.ÖL und es findet sich im Archiv zu Fröndenberg, dass 1410 und1430 noch einer, Namens Johann v. S., das Dorsten-Amt daselbstverwaltet hat.
1383. Lebte Engelbrcclu v. S., Ritter, Herr zu Elberfelde.
1384. Diederich v. S.
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1393. Hat Cortw. v. S., geheyten de Koetcrc zu Soest, einen Briefversiegelt, dergleichen hat dasclbt gethan:
T. Zedlitz Adels-Lex. Anh. 7