Pasel; witz — Pfaffenhofen.
der in der Schlacht hei Malplaquet einen Hieb über den Kopf erhaltenhalte und durch eine grosse Schramme entstellt war. König FriedrichWilhelm sehätzte ihn ganz besonders, und versäumte niemals, ihn zudem Gedächtnisstage der Schlacht bei Malplaquet, der stels im SchlosseWusterhausen gefeiert wurde, als Ehrengast einzuladen. (Geneal. Jahrb.B. I. Abschn. II. S. Iii.)
Pasch witz, die Herren von.
Von dieser nicht im Adels-Lexicon vorkommenden Familie lebtMaria, die Wittwe eines v. 1\, geborne v. Wobeser, Nichle und Erbindes im Jahre 1840 verstorbenen Minister-Residenten v. Rebeur zuBerlin und die Gemahlin des Premier - Lieutenants und Brigade-Ad-jutanten v. Massow in Slargard ist auch eine geborne v. B. (Geneal.Jahrb. B. I. Abth. II. S. 111.)
Pendorff, die Herren von.
Aus diesem bereits im 17. Jahrhundert erloschenen altadeligen Ge-schlechte war Jacob von P. Domherr des hohen Stiftes in Merse-burg. (M. s. Zedier B. VI. S. 23G und vergl. v. Ludwig, Reliq. Mscpt.B. IV. S. 44G.)
Petschwitz, die Herren von.
Aus Sachsen und zwar aus dem Meissnischen sind schon im14. Jahrhundert Edelleute dieses Namens in die Marli Brandenburg undnach Schlesien gekommen, welche auch zuweilen unter den NamenPeschwitz und Petschütz aufgeführt werden. In der Gegenwart scheinenbei uns die Mitglieder dieser Familie ausgegangen, dagegen sollen sichnoch im Oesterreichischen Zweige derselben belinden. In Schle-sien besassen lange Jahre hindurch die v. P. das Gut Romolkwitzbei Neumarkt, auch dort erscheinen sie als erloschen. (M. s.Gauhe, B. I. S. 1176. Zedier, II. XXVII. S. 747 und 1150. Angeli,märkische Chronik, S. 269. Siebmacher giebt das Wappen B. IV.S. 10 Nr. 1.)
Pettenkofer, die Herren von.
Diese Familie stammt aus Bayern, wo namentlich noch im Eich-städtschen Mitglieder vorhanden sind. Friedrich Ludwig v. P. stand imJahre 1806 als Hauptmann im' Infanterie - Regimente v. Kropf in War-schau. Im Befreiungskampfe wurde er bei der Landwehr angestellt,in der er bis zum Obersllieutenant und Commandeur des 15. Regimentsstieg und sich das eiserne Kreuz und andere Orden erwarb. Er warzwei Mal vermählt, zuerst mit einer v. Rüls, Tochter des im Jahre1811 verstorbenen preuss. General-Lieutenants v. R., und nach derenum das Jahr 1820 erfolgten Ableben mit einer Freiin v. Henneberg.Nach seinem Austritt aus dem Militairdienst, der im Jahre 1816 erfolgte,hatte er sich ein kleines Landgut bei Neisse erkauft, wo er auch umdas Jahr 1826 gestorben ist.
Pfaffenhofen, die Grafen von.
Das Haupt dieser Familie, und namentlich der im preussischenStaate ansässigen Linie derselben, der Graf Franz Simon, geboren am