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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
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56 Heyden - Linden Hompesch.

über derselben zwei, unter derselben einen laufenden reihen Bären,der sich auch auf dem Helme wiederholt. N. N. v. d. Heyden-Lei-

stenow ist königl. Regierungsrath bei der Regierung in Breslau, abernoch beim Oberpräsidium in Stettin beschäftigt.

Heyden-Linden, die Herren von der.

N. N. v. d. Heyden-Linden, königl. Kammerherr, Herr auf Tiilz-patz bei Demmnin, wurde bei der Huldigung König Friedrich Wil-lielm IV. zum Erblandmundschenk von Altvorpommern ernannt. Der-selbe hat im Jahre 1842 das schöne Hotel des Grafen Äthan. Raczynskiunter den Linden in Berlin erkauft.

Hitzacker, die Herren von.

Ein Zweig dieses alten vornehmen Hauses ist der Land- undStadtgerichtsassessor und Lieutenant im 26. L. VV. Reg. v. Hitzackerin Salzwedel in der Altmarkt. Es führen jelzt die Herren v. II. fol-gendes Wappen, nämlich: in einem rolli und grün gelheilten Feldeeinen Löwen, der mit allen vier Pranken (nach andern Abdrücken nurmit den Vorderpranken) in eine halbrunde, gebogene Hellebarde trittund eine Lilie auf dem Kopfe trägt. Auf dem llelm der Löwe, mitder Hellebarde, wachsend.

Im andern neuern Wappen dieser Familie erscheint der Löwe, inden Vorderpranken einen Pfeil oder auch einen Lilienstab haltend.

Hocnsbroech, die Grafen von, Sappl.-B. S. 236.

Dieses griifl. Haus besitzt ausser in der preuss. Rheinprovinz auchin der niederländischen Provinz Limburg und in Oesterreich Güter.Die in unserm Artikel erwähnte Gräfin Mathilde Huberta, Tochter zwei-ter Ehe des Grafen Clemens Wenzel, vermählte sich am 26. Juni 1838mit Arthur Friedrich Reichsgrafen v. Goltstein, und der Graf Franz Egon,Sohn erster Ehe des Grafen Clemens Wenzel, vermählte sich am5. April 1840 mit Mathilde, Freiin von Loe-Wissen, geboren den10. August 1821. Aus dieser Ehe lebt eine am 2. Marz 1841 geboreneTochter Louise. Durch einen Druckfehler heisst es in unserm ArtikelS. 237 Z. 10 von oben Carl Caspar, Freiherr von Weichs zur Wonnestatt zur Wenne, welches wir hiermit berichtigen.

Hompesch, die Grafen von.

In den öffentlichen Blättern war noch im Jahre 1841 eine Ilindcu-tung, dass die ansehnlichen Forderungen, welche dieses gräfliche Hauswegen der dem letzlcn Grossmeister des Maltheserordens, dem zuMontpellier um das Jahr 1798 verstorbenen Freiherrn Ferdinand Josephvon Hompesch-Bollheim vorenthaltenen, durch die Convention bei derUebergabe der Insel Malta stipulirten Pensionen an Frankreich macht,noch immer nicht realisirt worden sind. Bei dem, diese gräflicheFamilie betreffenden Artikel im preuss. Adels-Lcxicon Th. II. S. 435ist, bei der übrigens richtigen Angabe der verschiedenen Familien-Mitglieder, der Geburtstag der Gräfin Eugenia Angelika, geborenen GräfinArschot-Schoonhoven durch einen, auch in das genealogische Taschen-buch der gräflich - deutschen Häuser übergegangenen Druckfehler un-richtig angegeben.