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HaxthausenHeinen.

Haxthausen, die Grafen von, Sappl. B. S. 219.

Der in unserm Artikel erwähnte königl. dänische Oberhofmarschallist der Graf Ove Christian v. H., geboren den 26. Mai 1777; er istauch königl. dänischer Kammerherr und General-Major und besitzt dieTienhauser Güter bei Paderborn in der preuss. Provinz Westphalen. Erist unvermählt, und es lebt noch eine Schwester von ihm, Louise Char-lotte, geboren den 16. Juli 1774, die Wittwe des am 25. Juni 1822 ge-storbenen königl. dänischen Kammerherrn und Landrath Friedrich Chri-stian v. Buchwald auf Prohnsdorf.

Aus der in Westphalen begüterten freiherrlichen Familie wurdeWerner Moritz Maria, Freiherr v. Haxthausen-Abbenberg, der auch imbaierschen Obermainkreise begütert ist, im Jahre 1839 in den erblichenGrafenstand des Königreichs Bayern erhoben.

Der nur noch in der Person des Grafen Ove Christian fortblühende,also auf zwei Augen stehende dänische Zweig, erhielt die gräflicheWürde durch ein vom König Christian VI. unter dem 6. April 1735dem Freiherrn Georg Christian v. H. ausgestelltes Diplom.

Heine, die Herren von.

Bei der Huldigung in Königsberg wurde der Gutsbesitzer Heineauf Kruschwitz in den Adelstand erhoben.

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Heinen, die Herren von.

Nach vorhandenen Urkunden wurde uns folgende Mittheilung:

Die Familie v. Heinen stammt aus Schweden, wo der Assessor imVormundschaftsgericht und des Adels , Peter Hein mit seinem BruderMarlin Hein vom König Karl XI. im Jahre 1690 mit dem Namen vonHeinen in den Adelstand erhoben wurde.

Die Familie von Heinen zog in spätem Zeiten nach Holland, meh-rere Mitglieder derselben dienten als Officiere bei der Marine undAdmiralität, und zwei spätere Nachkommen, Albert Johann und JohannUlrich , wurden Kauflcute und Banquiers in Amsterdam und machten alssolche keinen Gebrauch von ihrem Adel. Ein Sohn des Albert Johannvon Heinen, Johann Heinrich v. H., war in den neunziger Jahrenin Lingen an der holländischen Grenze Kriegs- und Domainenrath.Dessen Sohn Carl v. H., der in Schlesien die Güter Grosswand-riss, Meesendorf und Poln. Bandiss besitzt, wurde von des hochseli-gen Königs von Preussen Majestät wegen seiner dem Staat und insbe-sondere dem Fürsten Blücher von Wahlstadt bewiesenen treuen Diensteund Anhänglichkeit im Jahre 1819 in den preussischen Adelstand erho-ben, und ihm das im Adels-Lexicon beschriebene Wappen verliehen,demselben jedoch späterhin auf sein Gesuch verstattet, das alte vonHeinensche Familienwappen mit der gewünschten Aenderung anzuneh-men, dass der aus dem Fürst Blücherschen Wappen in das von Heinen-sche Wappen entnommene Schlüssel in das leere obere Feld des altenv. Heinenschen Familienwappens gesetzt wurde. Das Wappen zeigtnun ein blaues Wappenschild mit einen goldenen Schilderhaupte. Indem goldenen Schilderhaupt ist ein mit dem Bart nach der rechtenSeite gerichteter silberner Schlüssel in wagerechter Lage abgebildet,und in der darunter befindlichen blauen Abtheilung ist "ein nach derrechten Seite laufendes weisses Pferd zu sehen. Auf dem Wappen-schilde ruht ein blau angelaufener, mit adeliger Krone gekrönter, und