L 'Estocq—Flasclikc. 29
L 'Estocq, dio Herren von.
Der in diesem Artikel angeführte Oberst-Lieutenant a. D. und Hof-marsohall des Grossherzogs von Mecklenburg-Strelitz, Carl v. L'E.auf Neuendorf bei Görlitz, hat sieh zum zweiten Mate am 14. October1837 vermählt. Seine Gemahlin ist Eva, Gräfin v. Matusclika-To-polczan, älteste Tochter des Grafen Gustav v. M.-T., königl. preuss.Landraths, und der Gräfin Julie v. Hoverden. Eine Tochter aus derersten Ehe des Oberst-Lieutenants v. L'E., Clara Antonie , ist seit dem24. Juli 1839 mit dem königl. Kammerherrn Otto, Grafen Matuschkaauf Gr. Schönfeld vermählt.
Eyclielberg, die Herren von.
Die altadelige Familie v.Eychel oder Eyclielberg gehörte der Ritter-schaft des fränkischen Cantons Rhön und Weira an. In der sächsischenArmee haben Söhne aus diesem Hause gedient. Uns wurde bekannt:Ludwig Wilhelm v. E., königl. sächsischer Major von der Armee, undseit 1809 Ritter des Heinrichsordens. Genealog, diplomat. Jahrb. B. LS. 80.
F.
Falkcnbausen, die Freiherren von.
Der Senior der in Schlesien begüterten Familie FL, der Oberst-Lieutenant von der Armee und Landesälteste, Freiherr b'riedrich v. F.auf Piskowitz, Wallisfort u. s. w., ist am 12. Juni 1840 verstorben.Aus seiner Ehe mit der Gräfin Mayni leben zwei Töchter, von denendie eine an den Freiherrn Constantin v. Zedlitz -Neukirch, Landrathdes Kreises Glatz und Herr auf Schwedeindorf, die andere aber miteinem jüngern Bruder desselben, Theodor, Freiherr von Zedlitz-Neu-kirch vermählt ist. Eine dritte Tochter starb im Jahre 1839 als Ge-mahlin des Freiherrn v. Zedlitz-Neukirch auf Neukirch. Der adoptirleSohn des verstorbenen Oberst-Lieutenant Freiherrn v. F. ist nach demväterlichen Testamente Besitzer der Herrschaft Wallisfort geworden.Er ist mit Elsbcth v. Kamecke vermählt. Genealogisch diplomatischesJahrbuch pag. 64.
Fladen, Herr von.
Der Stadtsyndikus David F. zu Neumarkt in Schlesien wurde vomKaiser Mathias in den Adelstand mit dein Prädicat v. Aschenburg, nachAndern v. Ascheburg erhoben. Sinapius, Th. II. S. 624.
Flasclike, die Herren von.
Die adelige Familie v. Flaske auch Flaschke und Flaslty geschrie-ben, kam aus dem Prachimer Kreise des Königreich Böhmens nachSchlesien. Hier erwarb sie im Münsterberg'schen und im Liegnitz'schcnGüter. Ein Zweig wendete sich nach Sachsen und kaufte sich beiMeissen an. In der Gegenwart scheint dieses Geschlecht bei uns aus-gegangen zu sein. Sinapius erwähnt es Th. II. S. 290. Gauhe, Th. II.S. 290, auch Baibin, Mise. Bohem. Lib. I. Dec. 2.