Ancrsvvald — Argens. 3
B. Ferdinand'scherZweigoder das Ii aus Erxleb en-Ei in ers-ieh e ii.
Graf Ferdinand Friedrich Ludolph, geb. den 23. Jan. 1803, Herrder Güter Erxleben und Eimersleben im Magdeburgsehen, vermählt am25. Septbr. 1829 mit:
Louise geb. v. d. Schulenburg-Primern.
Kinder:
1) Wernerine, geb. den 11. Aug. 1831.
2) Friedrich Joachim, geb. den 10. Novbr. 1833.
3) Friedrich Johann, geb. den 9. April 1836.
4) Werner Friedrich, geb. den 27. Febr. 1838.
5) Maria, geb. den 25. März 1839.
6) Margarethe, geb. den 31. Octbr. 1840.
Anerswald, die Herreu von.
Von dem in unserm Artikel erwähnten Söhnen des Landhofmeistersund Präsidenten v. A. (starb den 3. April 1833) wurde Rudolph Geh.Regierungs-Rath und Oberbürgermeister von Königsberg und im Jahre1842 Präsident der Regierung in Trier. Sein Bruder Alfred ist gegen-wärtig Herr auf Plauth und Landrath des Kreises Rosenberg im Re-gierungs-Bezirke Marienwerder.
Anlialt, die Herzöge und Fürsten von, B.T. S. 124.
Der Fürst Ludwig v. Anhalt-Cüthen-Pless starb kinderlos im Novbr.1841. Sein Alodial-Vermügen erbte seine Nichte die Grälin Charlottev. Hochberg-Fürstenstein, vermählte Grälin Friedrich zu Stolberg-Wer-nigerode. Das Fürstenthum Pless iiel dem einzig noch lebenden Zweigedes Hauses, dem regierenden Herzog v. Anhalt-Cöthen zu.
Argens, Marqnis d'.
Wie der geistreiche Algarotti durch seine Erhebung in den preuss.Grafenstand eine Stelle in unserm Adelslexicon fand, scheint es wohlpassend, auch eines andern dem grossen Monarchen nah befreundeten,fremden Gelehrten zu erwähnen, der ausser seinen langjährigen Ver-hältnissen am Hofe des Weisen von Sans-souci, auch alskönigl. preuss.Kammerherr, Mitglied und Director der Akademie der Wissenschaftenu. s. w. hierher gehört. Von ihm stammt die schöne und bezeichnendeInschrift auf unserm Invalidenhause „Laeso et invicto Militi." JohannBaptist v. Boyer Marquis d'A. war am 24. Juni 1704 zu Aix in derProvence geboren. Schon im 15. Jahre trat er in die Miiitairdiensteseines Vaterlandes, später wurde er einer Gesandtschaft in Constanti-nopel beigegeben. Nach der Rückkehr trat er von Neuem in die Ar-mee ein. In der Belagerung von Kehl 1734 wurde er verwundet undin der von Philippsburg verursachte ein Sturz mit dem Pferde, dass eruntüchtig zum weiteren Dienst ward. Nach seiner Entlassung begaber sich nach Holland, wo er sich von dem Ertrage seiner schriftstel-lerischen Arbeiten kärglich nährte. Mehrere derselben, namentlichseine: „Lettres-Juivs, Chinoise et Cabalisliques" wurden Friedrich II.bekannt, der damals noch als Kronprinz in Rheinsberg residirte. Soerfolgte nach und nach die Ernennung des Marquis zum Kammerherrnund Director der Akademie. Mehreren Genuss und mehrere Yortheile
1*