Xorry •— Zabcltiz.
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nach der Eroberung von Paris im Jahre 1814 in besonderer Anerken-nung seiner als Feldherr geleisteten Dienste, und namentlich in Erin-nerung des Kampfes bei Wartenburg bei Gelegenheit des Ueberschrei-tens der Elbe, zum Grafen York v. Wartenburg erhoben, zugleich er-theilten ihm Se. Majestät eine ansehnliche Dotation, bestehend ausden Gütern der ehemaligen Maltheser-Commende Klein-Oels bei Oldauin Schlesien. Dieselben bilden die gegenwärtig gräflich Yorksche Ma-joratsherrschaft Klein-Oels. Der Besitzer derselben ist Hans LudwigDavid, Graf York v. Wartenburg, geb. den .V. Mai 1805, vermähltmit Bertha, Tochter des künigl. preuss. Generalmajors v. Brause, geb.3. Juni 1807, aus welcher Ehe zwei Sohne leben.
Das ursprüngliche Wappen der Familie Jork oder York bestehtaus einem silbernen Schilde, in weichein zwei blau und silbern ge-streifte, ins Andreaskreuz gelegte Balken vorgestellt sind. — Dasgräflich v. York - Wartenburgsche Wappen ist quadrirt und mit einemIlerzschilde versehen. Die vier Felder des Hauptschildes sind die,welche sämmtliche damals in den Grafenstand erhobenen Führer imBefreiungskampfe erhielten, nämlich im lsten und 4ten der preuss.Adler in Silber, im 2ten und 3ten das mit dem Lorbeerkranze umwun-dene Schwert auf goldenem Grunde. Das Herzschild zeigt das Fami-lienwappen. Die neunperlige Krone des Hauptschildes ist mit drei,wieder mit gräflichen Kronen belegten Helmen besetzt. Auf der mitt-leren Krone liegt der Kopf eines Löwen, von den beiden äussern trägtdie rechte den Adler, die linke das Schwert und den Lorbeerkranz.Die Decken sind rechts schwarz und silbern, links blau und golden.Zu Schildhaltern ist rechts ein Löwe, links ein silbernes Einhorn ge-wählt. Unten ist das Schild von einem rothen Bande umwunden, aufwelchem mit goldenen Buchstaben die Worte stehen; „Ne cupias necmetuas."
Xorry, die Herreu von.
Eine aus England stammende Familie, aus der mehrere Mitglie-der in preuss. Diensten gestanden haben und noch gegenwärtig einersteht, nämlich der früher als Kittmeister in einem Husarenregimentegestandene, jetzige Major beim Invalidencorps zu Berlin, v. Yorry,Kitter des eisernen Kreuzes 2, Classe.
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Zabeltiz, die Herren von.
Dieses adelige Geschlecht, das in alten Zeiten Zobel, später auchZobeltitz genannt wurde, war im 15. und 10. Jahrhunderte in Schle-sien sehr reich und angesehen. Es besass die Herrschaft Wartenbergund einen grossen Strich Landes auf dem rechten Ufer der unternOder, — Zuerst kommen die Brüder Brennig und Kaspar Zobel, 1747Herrn auf Wartenberg, vor. Später kommen in Schlesien die Zabel-titze aus dem Hause Topper bei Crossen, und die Zabeltitze aus demHause Ilmersdorf in der Nieder-Lausitz vor. Aus der letzteren Li-nie war Joh. Ernst v. Zabeltitz königl. preuss. Generalmajor von derCavallerie, Chef eines Dragonerregiments, Kitter des Verdienstordens.Er starb im Mai 1791, Aus der schlesischen Linie war Fried. Ernstv. Z., der als Oberst, Commandeur eines Grenadierbataillons und Kit-