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Winterfeldt.

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res alten Adels, lind am i. Juni auch ein Freiherrndiplom. (Micrä-lius, Antiq. Pomer. pag. 387. Zedier, 57. Bd. S. 800.) In der Armeehaben mehrere Stabsoffiziere dieses Namens gestanden, sie waren aberaus der Lausitz. Ein Oberst v. Wins, Ritter des Verdienstordens unddes eisernen Kreuzes, war 183t Commandern' des 1. Uhlanenregiments.Kr hatte im Husarenregimente Bliicher gestanden. Ein Solln diesestapfern Stabsoffiziers steht als Lieutenant im 3. Uhlanenregimente.

Winterfeldt, die Herren von.

Dieses uralte, zum Theil freiherrliche und gräfliche Geschlechtgehört den Marken, Pommern, Schlesien, den Rheinlanden, Holsteinund Dänemark an. In den Marken waren die v. Winterfeldt schon un-ter dem Kaiser Heinrich dem Vogler einheimisch geworden. Hier lagihr gleichnamiges Stammhaus, das bis zum Anfange des 14. Jahrhun-derts in ihren Händen gewesen sein soll. Die freiherrliche Würdebrachte Helmuth Ollo v. W., künigl. dänischer Oberhofmarschall, am25. Mai 1071 an sein Haus, und ein anderer Zweig erhielt am 28.Mai 1719 vom Kaiser Karl VI. ein Grafendiplom. Iii den Markenbesassen die v. W. im vorigen Jahrhunderte die Güter Bandelow,ICutzerow, Falkenliagen, Grimmen , Gr. Spiegelberg, Schinarsow,Neuenfeld u. s. w., in der Uckermark Riesnitz, Treptow, Radenickelu. s. w., im Herzogtkume Crossen, ferner die Sandowschen Güter imKreise Sternberg, vorzüglich aber waren sie auch in der GrafschaftRuppin sehr begütert, wo sie das Haus und Amt Neustadt als erbli-ches Lehn besassen. In der Priegnitz waren die Dalininer Güter ihrEigenthum, ebenso auch Freyensteiii und mehrere andere Dörfer. ImMagdeburgschen erwarben sie Güter im Kreise Jeriehow. In Schle-sien erwarb Alexander Ludwig v. W. im Jahre 1722 das Incolat, undkautte darauf die Güter Kaschewe, Itzdorf u. s. w. im Wob lauschen.Seine Nachkommen sind noch gegenwärtig im Wolllauischen begütert,oder waren es noch in der neuesten Zeit. Die Stammreihe be-ginnt mit //« hs v. W., der in der Mitte des 15. Jahrhunderts lebte.Von den im preuss.-brandenburgischen Staatsdienste gestandenen v. W.führen wir hier folgende an

Dellof der Aeltere v. W., kurbrandenburgischer Geheimer Rath,Comthur zu Schievelbein, der am 5. Juni Hill starb. Kurl Frie-drich Gotlhilf v. W. war 1784 Gelleimer Rath und Director des ucker-märkschen Obergerichts. Zu hohem Ruhme brachte seinen Namen//«ns Karl v. W., königl. preuss. Generallieutenant, Gouverneur vonColberg, Chef eines Inlänterierregiments, Ritter des schwarzen Adler-ordens, Herr der Sclunarsower Güter in der Uckermark, und der Bor-schower Güter in Schlesien. Er besass das Vertrauen und die Gunstseines grossen Königs im hohen Grade, war in den Feldzügen stetsan seiner Seite und stieg durch Tapferkeit und Talente von Stufe zuStufe bis zu jenen hohen militairischen Würden; er blieb in dem Treffenam Moysberge bei Görlitz den 7. Sept. 1757. In neuester Zeit hat ihmVarnhagen v. Ense eine Biographie gewidmet. Zur Generalswürdegelangten noch Georg Levin v. W,, Herr der Güter Kugellack undBreitenstein in Preussen, und Kutzerau und Menkin in der Uckermark,der am 21. Febr. 1728 starb, und Karl Ludwig v. W., Generalmajor,Chef eines Infanterieregiments, Ritter des Ordens pour le merite,Erbherr auf Dalmin u. s. w., der am 4. März 1784 zu Stettin starb.

In der Gegenwart ist der Landrath und Ritter des rothen Adler-ordens 2. Classe, v. W., Herr auf Gross.- Spiegelberg, das Haupt derFamilie, Der Landrath des Templiner Kreises v. W. besitzt Metzel-