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Yacrst — Valentini.
Iiofen. — Gegenwärtig ist ein y. Uttenhofen Oberstlieutenant im 16.Infanterier., Ritter des Verdienstordens, des eisernen Kreuzes u. s. w.
Die v. U. fuhren im silbernen Schilde einen sechsmal gezinktenschwarzen Querbalken, und auf dem Helme zwei mit dem Balken be-legte silberne Adlerflügel und zwischen denselben den Rumpf einesschwarzen Mannes, mit silbern ausgeschlagener schwarzer Zipfelmütze.
V.
Vaerst, die Freiherren und Herren von.
Ein altes westphälisches, namentlich der Grafschaft Mark angehö-riges Geschlecht. Hier sind die Güter Wes-Hemmerde, Ileve undGockinghof alte Besitzungen desselben. — Ein Major v. Vaerst standin dem Infanterieregimente v. Kunitzki in Westphalen. — Ein Haupt-mann v. V. diente in dem Regimente v. Zweiifel zu Bayreuth. Krwar mit einer v. Wolframsdorf, die jetzt als Wittwe zu Berlin lebt,vermählt. So viel uns bekannt ist, sind die Brüder, Barone v. V., vondenen der ältere Hauptmann v. d. A. und Eigenthümer der breslauerZeitung, der jüngere aber Rittmeister und Adjutant des Prinzen Al-brecht von Preussen ist, Söhne aus dieser Ehe.
Diese Familie führt in einem roth und golden gespaltenen Schildeein kleines schwarzes Herzschild, und auf dem Helme einen goldenenund einen schwarzen Palmzweig.
Vahrendorf (Varendorf), die Herren von.
Ein altes westphälisches und braunschweigisches Geschlecht, ausdem mehrere Mitglieder in der preuss. Armee gedient haben. ZweiBrüder v. Varendorf standen im Jahre 1806 bei dem Regimente vonWinning in Berlin. Der ältere schied 18.16 als Oberstlieutenant ausdem 23. Regimente; der jüngere starb 1819 als Capitain des 1. Rei-chenbachschen Landwelirregiments.
Diese adelige Familie führt im goldenen, durch einen schwarzenFaden quer getheilten Schilde einen nach der linken Seite schreiten-den Löwen, und auf dem Helme einen, zwischen einer rothen undeiner goldenen Pfauenfeder sitzenden Fuchs. Decken roth und golden.M. s. Siebmacher, 1. Th. S. 188. Nr. 4. v. Meding, II. Th. Nr. 913.Lüdersens Sammlung.
Yalentini, die Freiherren und Herren von.
Diese Familie stammt aus dem Darmstädtischen, und hat derpreuss. Armee eine lange Reihe hochverdienter Ofliziere gegeben.Der älteste dieser Herren v. Valentini, welche in der preuss. Armeestanden, war der früher beim Jägerreg. und zuletzt als Oberst undCommandant beim Invalidencorps stehende v. V., der im Jahre 1807gestorben ist. Ein Sohn desselben, und der berühmteste aus seinemGeschlechte bei uns, war Georg Wilhelm, Freiherr v. V., der als Ge-nerallieutenant und General - Inspecteur des Militair- Unterrichts- undBildungswesens, und Ritter vieler Orden am 6. August 1834 zu Ber-lin verstarb. Er war ein tapferer Offizier, ein vor trefflicher Chef des