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Trosscl.

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an. In der Nenmark, namentlicli iin Ziillichauisclien, liegen die altenStammgüter dieses Hauses, als Langeineil, Oblat, Patigar, mit wel-chen sie schon im Jahre 1571 von dem Kurfürsten Johann Georg be-lehnt worden sind. Namentlich ist der Lehnsbrief für die Brüder Va-lentin, Wolf und Asmus v. T. ausgestellt. In Schlesien waren sie imGrünbergschen und Glogauschen , so wie in der Grafschaft Glaz, be-gütert. Auch Stephansdorf bei Neumarkt und zwei Antheile von Kauf-fungen waren einige Jahre hindurch in den Händen dieser Familie,wie auch die Herrschaft Birnbaum in der Provinz Posen. Von derschlesischen Linie wurde Sigismund Friedrich v. T. im Jahre 1714 inden böhmischen Freiherrnstand mit dem Prüdicat v. Kosenwerth auf-genommen. Eine Kenovation ihrer freiherrlichen Würde erhieltenam 18. März 1797 vom König von Preussen die Söhne des Ernst Frie-drich, Freiherrn v. T., Obersten im Regimente v. Zenge, und dieSühne des Ernst Gollhilf, Baron v. T., Obersten im Regimente Alt-Waldeck. Ein Sohn des Letztem ist Ernst Wilhelm Rudolph, Freiherrv. T. auf Weissig im Kreise Crossen, Landrath a. D. und Landschafts-Director. Ein Bruder desselben, Kurl Ferdinand, war früher Haupt-mann in der schlesischen Füsilierbrigade, später Domherr zu Branden-burg. Er hatte in Schlesien mit seiner Gemahlin, einer Freiin v.Botlimar, die Güter Cammerswaldau und Ober-Kaulfungen erhalten,und besass später die Herrschaft Birnbaum im Regierungsbezirke Po-sen. Einer der Söhne des Obersten, Ernst Friedrich, Freiherr v. T.,ist der gegenwärtige Generalmajor und Brigade-Commandeur zu Star-gard. Zur Würde eines Generallieutenants gelangte Karl Ludwigv. T., Chef eines Infanteriebataillons zu Silberberg, welches späterzu einem Regimente completirt wurde.

Die Freiherren v. T. führen im rothen goldeingefassten Schildeeinen silbernen Halbmond, und auf demselben einen silbernen Pfeil.Der Helm trägt einen Adlerüug, belegt mit dem Mond und dem Pfeil.

In Beziehung auf die T. und Rosenwerth ist zu bemerken, dassKönig Friedrich Wilhelm I. am 1. März des Jahres 1717 die erlangtefreiherrliche Würde der v. T. und Rosenwerth bestätigte. HansFriedrich Brecher und dessen Schwieger- und Adoptivsohn, Sigismund

Friedrich v. T. auf Gleissen und Botscho, betraf diese Ernennung.

Maximilian Gottlob, Freiherr v. T. und Rosenwerth, war künigl. preuss.Kammerrherr, Landrath des schwiebuser Kreises, und mit Charlottev. Sydow vermählt.

Diese Linie führt ein gespaltenes Schild; in dem rechten rothenFelde befindet sich der silberne Pfeil, in der Mitte mit dem Mondebelegt; die linke Hälfte ist quadrirt. Durch die goldenen Felder 1und 4 geht ein blauer Schrägbalken; in der Mitte liegt ein rothesmit einer Edelkrone bedecktes Herz. Die silbernen Felder 2 und 3enthalten jedes eine rothe Rose. Das Schild ist mit einer fünfperli-gen Edelkrone, und diese mit zwei Helmen besetzt. Auf dem rechtenHelme steht auf einem rotli und silbernen Bunde ein rother Adlerfiü-gel, auf dem linken aber eine rothgekleidete Jungfrau mit blutendenArmstumpfen und biegenden Haaren. Ihr Kopfputz besteht aus einemDiadem von Rosen und drei silbernen Straussfedern. Die Dechenrechts silbern und roth, links blau und golden. M. s. J. G. Möllersgenealog. Nachrichten von dem hochadeligen Geschlechte der vonTroschke. Crossen. 1711. Zedier, 7. S. 1475.

du Trosscl, die Herren.

Aus dieser adeligen, wegen der Religionsbedrückungen aus Frank-reich nach Deutschland gekommenen Familie, wurde Stephan du Tros-

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