Druckschrift 
4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

Tholzig Thiimen. 267

fanterieregiments in Brieg, am 3. Jan. 1782 zu Berlin starb. EinSohn dieses Letztern war der im Jahre 1812 als Generallient. a. D.und ehem. Chef des Infanterieregiments Nr. 46. zu Görlitz verstorbenev. T., dessen beide Söhne wieder Generallieutenants in der preuss.Armee sind: nämlich v. Thiele f., Generaladjntant Sr. Majestät, Kit-ter hoher Orden, zur Disposition in Berlin, unvermählt; v. Thiele II.,Divisionschefin Magdeburg, Kitter hoher Orden, vermählt mit einerv. Schöning.

Tliolzig, die Herren von.

Die v. Tholzig, Dölzig, Dölzig oder Thölzig gehören der Pro-vinz Ostpreussen an, doch ursprünglich stammen sie aus dem StifteMerseburg, wo das Doif Dölzig ihr Stammsitz gewesen ist. Im Jahre1806 standen zwei Brüder v. Tholzig in der Armee. Der ältere warder Oberst und Commandeur des Kegiments v. Schimonski, v- Thol-zig, Kitter des Verdienstordens. Kr starb 1824 im Pensionsstande,ohne Söhne zu hinterlassen. Der jüngere Bruder war Major im 3.Musqnetierbataillon des Kegiments v. Thile zu Warschau; er starb 1822pensionirt in Pommern, und hinterliess zwei Sühne, von denen der äl-tere als Prem. - Lieutenant im 11. Infanterieregimente steht, der jün-gere starb vor einigen Jahren als Lieutenant im 23. lnfanterieregim.

Thomstorff, die Herren von.

Eine holsteinsche und mecklenburgische adelige Familie, aus wel-cher im Jahre 1806 Mitglieder als Olliziere in der Armee standen. EinMajor v. Thomstorff stand in dem Kegimente v. Braunschweig-Oels;er starb 1820 im Pensionsstande.

Thon, die Herren von (oder du).

Ein vornehmes Geschlecht der waadtländischen Stadt Jaerdon, des-ses in den Urkunden dieser Stadt von 1702 an gedacht wird. N. N.war 1793 Hauptmann im königl. preuss. Bataillon Troschke, und wurdespäter Major und Commandeur des 3. Musquetierbataillons dieses Ke-giments. Er starb im Jahre 1812 im Pensionsstande. Documens re-latifs ä Phistoire du Pays de Vaud des 1293 ä 1750, p. 486. 487. 488.490. 520.

Thiimen, die Herren von.

Ein ursprünglich anhaltisches, sodann sächsisches und märkischesGescldecht, aus dem Veit von Thiimen im Jahre 1527 zum Heermei-ster in der Mark erwählt wurde. In der Mittelmark besassen die v. T.die Güter Glienicke, Klein Lubasch, Stücke und Reitzendorf. Impreuss. Heere gelangten zu höheren Würden : Christoph Friedrich v. T.,der im Jahre 1743 hochbejahrt als Generalmajor, Commandant vonGross-Glogau und Amtshauptmann zu Cüslin und Casimirsburg starb,und Heinrich Ludwig v. T., der am 15. März 1826 als Generallieute-nant und Ritter vieler hohen Orden starb. Sein Sohn ist der königl.Flugeladjutant und Major v. T., und ein jüngerer Bruder des Gene-rals verlor als Oberst und Brigade-Commandeur bei der Reserve-Ca-vallerie un 1. Armeecorps am 16. Juni 1815 sein Leben auf demSchlachtfelde.