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Seh wester:
Marie Antonie Hcdwiy, geb. den 14. Juni 1787.
D. Josephine Amalie, geb. den 3. Januar 1764, Sternkreuzdame,Tochter des Grafen Wenzel Ernst Gundaccar Schaffgotsch, Wittwe desGrafen Friedrich Alois Brühl seit dem 31. Januar 1793.
Die Reichsgrafen v. Schaffgotsch führen ein r|uadrirtes Wappen,n it einem Herzschildlein versehen. Das Herzschild enthält die eigent-lichen S.sehen WappenbiUler, nämlich die rothen Streifen im silber-nen Felde und den goldenen Greif im blauen Felde. Das Hanptschildaber zeigt die vier Felder des herzogl. Brieg-Liegnitzischen Wappens,die der erste Reichsgraf v. S., in Beziehung auf seine mütterliche Ab-stammung aus jenen erlauchten Häusern, erhielt. Im lsten und 4tengoldenen Felde steht der schwarze Adler mit silbernem Monde undKreuz auf der Brust. Die Felder 2 und 3 sind rotli und silbern ge-schachtet. Das Herzschild ist mit einer Fürstenkrone, das Haupt-schild aber mit drei Helmen bedeckt. Der Iste trägt einen Pfauen-wedel mit dem Adler belegt, der 2te das silberne Schaf am Kienaste,und der 3te den goldenen Greif. Das Laubwerk und die Decken sindgolden und blau. M.s. Job. Trallesii Stemmatographia Schalfgotschianamit seinem Mausoleum Schalfgotschianum. Lips., 1621. Krausens Miscel-lanea gentis Schairgotschianae, oder genealogischer Bericht von demuralten Geschlechte der Herren von Schairgotschen. Striegau, 1715.Gauhe, I. S. 1489 — 92. Sinap., I. S. 130.
Schallenfeld, die Freiherren von.
Eine freiherrliche, ausgestorbene Familie in Böhmen und Schle-sien , welche noch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts inletzter Landschaft das freie Burglehn Auras und die Güter Hen-nigsdorf, Kunzendoif und Steinersdorf besass. — Die Freiherren v. S.führten ein quadrirtes Wappen intt einem Herzschilde versehen. Letz-teres enthält im rothen Felde ein goldenes Jägerhorn mit einer golde-nen Schnur. Das lste und 4te blaue Quartier zeigt einen goldenen,gekrönten Löwen; das 2te und 3te Quartier ist oben silbern, untenroth, und darin auf grünem Boden ein Palmbaum. Das Hauptschildträgt zwei gekrönte Helme. Auf dem ersten wiederholt sich der Löwe,in der linken Pranke das Jägerhorn haltend, auf dem zweiten aberder Palmbaum. M. s. Sinapius, II. S. 426.
Seh als clia, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Schlesien, das im Fürstenthume Oppeln,und namentlich bei Cosel, das Gut Mosurau besitzt. Im Jahre 1806war Johann v. Schalscha auf Koslogawura Landesältester. Dieses Gutist noch gegenwärtig ein Besitz der Familie. — Ein v. S. ist jetztStadtrichter zu Loslau.
Scliapelow, die Herren von.
rn a ^ e 'jß es Geschlecht in der Neumark, wo es die Güter Gosow,1 lattkow und Wulkow besass. Anton v. Scliapelow war in der Mittedes 17. Jahrhunderts Besitzer dieser Güter. Sein Sohn, Anton v. S.,wurde im Jahre 1643 zu Wulkow von Räubern erschlagen. Sein zwei-ter Sohn, Wulf Friedrich v. S., erhielt die väterlichen Güter, und