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4 (1842) P - Z
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Saffig Salier.

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Wappen erhalten haben soll. Im J. 1301 war Conrad v. Sack Statthal-ter der deutschen Ordensritter in Preussen. Im Jahre 1441 warUlrich v. S. Holrichter zu Coburg. Kaspar v. S. war im Jahre1476 im Gefolge des Herzogs Albert des Herzhaften von Sachsen aufder Heise nach Jerusalem. Hans v. S. war im Jahre 1557 desMarkgrafen Albrecht zu Brandenburg- Culniback Kämmerer und Te-stamentszeuge. Im Jahre 1678 war Heinrich v. S. des Herzogs Jo-hann Christian zu Liegnitz und Brieg Regierungsrath. Emst Hein-rich v. S. war am Anfange des vorigen Jahrhunderts Landhofrichterder Standesherrschaft Militsch. Die v. S. hatten sich in Schlesiennach und nach in die Häuser Ratschiitz und Graben mit den LinienRehel, Bartsch, Cöln, Irsingen, Ibsdorf und Strelitz, Pirschen, Dro-gelwitz, Katschütz, Dromsdorf u. s. w. getheilt. Ausser diesen ge-nannten Stammgiitern sind Reinberg, Golgowitz, Muschten, Biegnitz,Kl. Schwein, Weidisch-Wiese, Wilsche im Glogauischen, Reversdorfim Schönauischen, Salschiitz im Gnhrauischen, Norigave, Liibichen,Corangelwitz im Wolauischen u. s. w. alte Besitzungen der v. S. Nochgegenwärtig gehören die v. S. zu dem ansässigen Adel in Schlesien,obgleich die Familie hier bei weitem nicht so zahlreich an Mitgliedernist, als früher. In der Mark besassen die v. S. Meinersdorf und Ra-dewitsch im Kreise Ztillichau, ferner Butterfelde, Blankenfelde, Clem-tzow, Tessin, Waltersdorf, Reetz, Rohrbeck, Vietnitz im Kreise*-nigsberg; in Preussen waren sie ebenfalls sehr begütert. Hier sinddie Rittersitze Eichholz, KI. Schwansfeld, Gottswalde, Gr. und Kl.Giilgehnen u. s. w. alte Besitzungen des Hauses. Im preuss. Staats-dienste steht gegenwärtig der Präsident und Generalcommissarius v. S.zu Soldin. In der Armee stand der Generalmajor v. S. als Bri-gadecommandeur zu Stargard, gegenwärtig ist derselbe Director desMilitair-Oekonomie-Departements im Kriegsministerium zu Berlin,Ritter mehrerer Orden, namentlich auch des eisernen Kreuzes 1. Cl.

Die v. S. führen im rothen Schilde vier weisse Säcke, welche dieSpitzen gegen einander kehren, und auf dem Helme ein Mohrenbild.Die Helmdecken sind silbern und roth. Siebmacher giebt dies AVap-pen, I. S. 166. M. s. auch Gauhe, I. S. 1460 u. f. II. S. 999. Sina-pius, I. S. 788 794. II. S. 943.

Saffig, die Freiherren von.

Dieses freiherrliche Geschlecht gehört dem RegierungsbezirkeTrier an, wo sein gleichnamiges Stammhaus liegt. Doch ist der OrtSaftig seit langen Zeiten schon in den Händen der Familie von derLeyen.

Safft, Herr von.

Der gegenwärtige Oberst und Tnspecteur in der königl. Artillerie,v. Saht wurde von Sr. Majestät dem jetzt regierenden König in denAdelstand erhoben.

Sah er, die Herren von.

Eine adelige Familie, die aus Böhmen stammt nnd sich in Sach-sen niederhess. Ihr Ahnherr Czdich kam mit dem Herzoge Czechusnac i Böhmen; er hatte zwei Söhne, Kotolc und Sahr. Sie waren so