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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Rolling Homberg.

Ein Urenkel ist iler gegenwärtige Oberst und Cominandenr des 1,Infanterieregiments, Baron Jtullas de Rosey. M. s. Leu, Schweiz. Lex.May, bist, niilit. de la Suisse, 1788.

Rolling, die Herren von.

Ein ursprünglich Oher-Deutscldand angehöriges adeliges Geschlecht,von dem sieh eine Linie auch in den Rheinlanden ansässig gemachthat, hier aber in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aus-gestorben ist.

Das Wappen dieser Familie ist rotli und qnadrirt. Im 1. und 4.Felde sind drei silberne Sparren angebracht, das 2. und 3. Feld aberist mit einem Ankerkreuz belegt. Auf dem ungekrönten Helme liegtein goldenes Kissen, auf welchem der Hals und Kopf eines blauenPfaues emporsteigt. Helmdecken blau und silbern.

Rolsliausen, die Freiherren nnd Herren von.

Eine ursprünglich hessische Familie, von der sich auch eine Liniein die Provinz Miederrhein gewendet nnd hier ansässig gemacht hat.Der Stammsitz dieses altadeligen Geschlechts war Staufenberg beiGiessen; die Linie am Niederrhein erwarb die Herrschaften Türnich,Nothberg, Biitgenbach, Fredelhausen, Frechen u. s. w. Wilhelmv. Roishausen war hessen-kasselscher Marschall, und sein Bruder,Friedrich v. llolshausen, hessischer General. Christoph v. R., Herrzu Bütgenbach , Amtmann zu Montjoie, war Geheimer-Rath und Vor-mund des Herzogs Jan Wilm. Max Felix, Freiherr v. 11., Herrder oben genannten Güter, aufgeschworen 1786, war künigl. preuss.Kammerherr.

Das Wappen dieser Familie zeigt im rothen Schilde zwei ins An-dreaskreuz gelegte silberne Spaten; dieselben wiederholen sich aufdem ungekrönten Helme zwischen zwei; halb rotli und halb weiss ge-vierteten Bülfelhörnern. Die Helmdecken sind silbern und rotli.

RoBiberg, die Freiherren und Herren von.

Dieses freiherrliche Geschlecht gehört seinem Ursprünge nach derGrafschaft Mark an, wo Stephan, Freiherr v. Romberg auf Brüning-hausen, Bladenhorst u. s. w., ltitterschaftsdirector der Grafschaft Mark,Landdrost zu Lünen und Hörde war. Er hatte Mechteln Marien Chri-stinen v. Bottlenberg zur Gemahlin. Ans dieser Ehe wurde JohannFriedrich Wilhelm Moritz, Freiherr v. R. geboren, der zur Würde ei-nes königl. preuss. Generallieutenants, ehemal. Gouverneurs v. Stettinund Ritters des schwarzen Adlerordens gelangte, und im Jahre 1809starb. Gisbert Wilhelm, Freiherr v. II., ein jüngerer Bruder desYorigen, war königl. preuss. Generalmajor, Chef eines Infanterieregi-ments und Ritter des Ordens pour le merite. Mit besonderer Aus-zeichnung diente in der Armee Conrad v. R., ein ächt ritterlicherMann, der als Oberst a. D., Herr auf Brun, am 20. April 1833 zuCamin bei Cüstrin starb. Er war ein Sohn des erwähnten General-lieutenants, und mit Constantia Amalia, Gräfin v. Dönhof, Frau derCaminschen Güter, vermählt. Gegenwärtig besitzt die Familien-

giiter in Westphalen der königl. Kammerherr, Freiherr v. R. In

alten Zeiten schrieb sich die Familie auch v. Ranberg.