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sich selbst eine Zeitlang- nach demselben schrieben. (Caesar, 1'.II. ]>. 661 etc.)
Kin Herr v. 1*. war 1830 Landrath des Kreises Delitzsch.
Pl'au, die Herren von.
Eine adelige Familie in der freien Reichsstadt Frankfurt am Main,gegenwärtig auch im Anhaltschen. Ans derselben war Theodor Phi-lipp v. Pfau , der als künigl. preuss. Generalmajor und General Qnar-tiermeister, auch Chef eines lnfant.-Reg. im Jahre 1794 in der Ithein—campagne den Tod der Ehre starb. Er war einer der geschicktestenund brauchbarsten General-.Stabsoffiziere der Armee, und sein Todwurde auf das lebhafteste bedauert. Ein kleines Denkmal, welchesman ihm in der Nähe des Schlosses Hambach (jetzt Rheinbaiern) er-richtet hatte, ist jetzt fast gänzlich verschwunden. Von seinen Arbei-ten sind noch treuliche Karten vorhanden.
Pfefferkorn, die Herren von.
Die von Pfeiferkorn, eigentlich v. d. Noddgerie zu Pfefferkorn,stammen aus Rühmen und liessen sich in den Rheinlanden nieder.Dieser Familie gehört der Major a. L). und Ritter des eisernen Kreu-zes 1. Classe Socrates Noddgcric zu Pfefferkorn in Berlin an. Einjüngerer Bruder desselben, Pinto v. d. N. zu P., stellt als Lieutenantim 32. Inl'ant.-Reg. zu Erfurt.
Pfeil, die Grafen und Freiherren von.
Ein uraltes, adeliges Geschlecht in Schlesien, das ursprünglich ausFranken stammt und von dem eine Linie im vorigen Jahrhunderte dieGrafenwürde erwarb. Der Freiherr v. Abschatz erwähnt der Familieschon in seinem Bardenliede und versetzt sie unter die alten Ritterder Lygier und Quaden. Ihr Stammhaus in Schlesien ist der Ritter-sitz Klein - Ellguth im Nimptschischen , von hier verbreiteten sich diev. P. in verschiedene Linien und Aeste, namentlich in die LinienJordansmühle und Dierschdorf im Nimptschischen, Korsangwitz imOldau-Briegschen, Kleutsch im Münsterbergischen u. s. w. Ausserdiesen Stammgütern erwarben die v. P. bedeutenden Grundbesitz,namentlich Gunitz, Strache, Dankwitz, Vogelgesang im Nimptschischen,ferner Niclasdorf, Schönhaide, Peilau, u. s. w. — Schon im Jahre1293 machte sich ein Jcsclike v. P. dadurch bekannt, dass er den Her-zog Heinrich den Dicken zu Breslau in die Hände des Herzogs Kon-rad lieferte. Seit dieser Zeit kommt das Geschlecht derer v. P. blü-hend und in Schlesien, Baiern und dem Magdeburgischen vor. — Aufden Turnieren zu Ingelheim im Jahre 1337, zu Bamberg 1362, zuEsslingen 1374 kommen Ritter dieses Namens vor. — Sigismund v. P.auf Kl.-Ellguth war am Ende des 16. Jahrhunderts Landesältester imFürstenthume Brieg. Er wird von seinen Zeitgenossen als ein sehrgelehrter Cavalier geschildert. — Dieselbe Würde bekleidete in derletzten Hälfte des 17. Jahrhunderts Ludwig v. P. auf Jordansmühle. —f' n Jahre 1704 starb zu Dierschdorf Georg Wilhelm v. P., der sichauf Reisen in verschiedene Länder einen Schatz von Kenntnissen ge-sammelt hatte. König Friedrich II. erhob den Major v. Pfeil aufRohrbach bei Hirschberg in Schlesien am 1. Octbr. 1767 in den Frei-herrnstand. Der in seiner Ehe mit einer Grälin v. Sandretzky er-