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4 (1842) P - Z
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Pcistcl Pcnnavairc.

Pcistcl, die Herren von.

Die adelige Familie von Peistel ist aus I.ielland nacli Sachsenund nach Schlesien gekommen. In der letzteren Provinz erwarb sieeinen Antlieil des grossen Dorfes Peilau bei Reichenbach, und zwarOber-Mittel-Peilau , das um das Jahr 1800 Karl Heinrich v. Peistel,Kreisdeputirter des Reichenbacher Kreises, besass. Jetzt besitzt es dieWittwe seines Sohnes, eine geborene v. Heuthausen. Ein Capitatav. Peistel steht bei der Gensdarmerie in Bromberg. Diese Familieführt ein silbernes Schild, das durch eine goldene, mit einem silber-nen Pfeil belegte Strasse in zwei Theile gespalten wird. Zu beidenSeiten des Pfeiles ist eine Weinheppe mit goldenem Stiele angebracht.Auf dem Ilelme steht ein Pfauenschweif natürlicher Farbe, der aufeinem Pfeile liegt. M. s. König, 1. Th. S. 701 700, und Gauhe,1. Th. S. 116S.

Pelkowski, die Herren von.

Eine prenssische und polnische adelige Familie, die in Preussenvon Pelkäu liiess und die Klein-Sieffker und Juchaer Güter (im AmteOletzkow) besass. Friedrich v. Pelkowski, aus dem Hause Jnclia,starb am 2?. Oct. 1786 als Generalmajor, Chef eines Infanterieregiments,Commandant von Colberg und Ritter des Verdienstordens. EinOberst v. Pelkowski comnandirte 1794 das Regiment Graf v. Kuhn-heim in Berlin. Noch in der Gegenwart dienen mehrere Mitgliederdieser adeligen Familie in der Armee, wie der Capitain und Platzma-jor zu Coblenz, auch Ritter des eisernen Kreuzes v. Pelkowski, undder Rittmeister im 1. Dragonerreginiente, Ritter des eisernen Kreuzesv. Pelkowski. Die Familie v. P. führt im blauen Schilde ein goldenesHufeisen, darin ein achteckiges Kreuz. Auf dem gekrönten Helmesteht ein Falk mit zwei Schellen am linken Fusse, im rechten hälter das Wappenbild. Die Decken sind blau und golden. Biogr. Pexie.3. Th. S. löü.

Pcnnavairc, die Herren von.

Eine adelige französische Familie, die sich in Toulouse nieder-gelassen hatte und von dort wegen der Religion nach Deutschlandflüchtete. Der Parlements-Advocat v. Pennavaire kam mit 4 Söh-nen am Anfange des vorigen Jahrhunderts nach Berlin. Einer dieserSöhne, l'eler v. P., 1K90 geb., trat in preuss. Kriegsdienste, und stiegbis zum Generallieutenant der Cavallerie und Commandeur des Leibcara-binier-Regiments. König Friedrich II. schmückte ihn im Februar 1757mit dem schwarzen Adlerorden. In der Schlacht bei Breslau wurdeder ehrenwerthe Greis schwer verwundet. Er starb zu Berlin am 10.Jan. 17Ö9 an einer Lungenentzündung fast 80 Jahr alt. Er besass dasRittergut zu lleiligenthal im Mansfeldschen. Die Drostei Esens inOstfriesland, die ihm Kön. Friedrich II. geschenkt hatte, verkaufte er aneinen v. Stechow. Mit Margaretha Key aus Erlangen vermählt, hin-terliess er mehrere Kinder. Johann Jacob v» Pennavaire, ein Bruderdes Vorigen, starb am 5. Febr. 1750 zu Berlin als Oberst des vonSehulenburgschen Grenadier-Regiments. Vor einigen Jahren starbauf der Festung Glogau ein Oberst a. D. v. Pennavaire, der bis zum