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Fünffter Theil (1685) Welcher in sich enthält Die fernere Fortsetzung deß Alten und Neuen Europae ...
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Von ^ R. I <2Orelhan/alSdeßGonzalles PizarreVice Königs und Stadthalters inQuitooder Peru/ GeneralLieut.sich tmJahr is^.gantz großmüth,glich ur.terstandk/mit einer Barque oder Nachen den gan tzen Stro»n deß Flusss der Amazonin-nen von Niedergang gegenAuffgang durchzustreichen / welchen er auch sobal-den nach stimm Namen Orelhane geheissen haue: als er aber etliche tage dar-auss geschiffet und von einem Cacique mit NamcnAparia verstanden/wie daßan dem Ufer dieses Flusses sehr krieg rische Weiber/die in sehr grossem Ansehenwegen ihrer streitbaren Waffen stünden,sich befinden/vor welchen er sich wolin acht znnemen hatte/als glaubtere dieselben auch angetroffen zu haben/nachdem er tn eine gewisse Gegend gekommen, woselbst er am Gestad deß Flusseseine grosse menge bewaffneter Männer und Weiber gesehen welche letztere ge-schienen/als wann sie die befehle zuercheilen und die Männer zum Krieg anzu-führen pflegten welche seine Meinung auch nicht erdichtet gewesen/dann er die-selbe mit einer solchen Verwunderung in Spanien unter die Leute/ und vor denKayscrl. Hoff deß ^ sklbjien gebracht / daß auch derselbe Nahme demFluß und allen benachbarten Ländern verblieben ist.

Es gibt eintgewaltige Anzahl Berge in diesen Ländern / von welchen derallerbckanteste von allen der Verg Guam ist.

Ihre vornehmsten Flüsse scind der Kaketa und der Amazoninnen. DerFluß Caketa entspringt in der Provintz Papayan / und nachdem er von Nie-dergang gegen Auffgang sehr lang gelauffen / theilt er sich allererst in zweyTheile auß/von welchen der allerkleinsie gegen Norden/umer dem Namen O-renoque fliest der andereArm aber welcher breiter als der Orenoque ist / undRio Negro oder der schwartze Fluß genennet wird/fällt mit einemAußlauffdereiner gauyen MciiwegS breit/ in der Amazoninnenihren/dessen Wasser nochüber das ohne verlierung der Färb lo.meil mit demselbigen läufft.

Der Fluß der Amazoninnen/ dessmStrom von seinerQuellen an/wel-che in dem Gebürg deß Königreichs Peru/ biß zu seiner Ergiessung in daSMeer r yes. oder i zoo. meiken lang zuseyn gehalten wird/empfängt in wäh-rendem seinem Lauffcineguteanzahl anderer Flüsse,von welchen diewich-tigsten gegen Norden der Putomayo und Aquarico etc. seind. die vornem-ffen fb eflgege Mittag verschlingt/ seind derFluß Curaray/derMaragnon/Aemu/ der Tapy/derMadera/dcr Topojososetc.

Die Provintzenundbewobnungen dieser grossen Lands-außbreüung/welche etliche das Reich der grossen Amazoninnen neuen/ seind Vermasseltvolckrejch/und haben ihre Häuser einen solch starcken Zukauff/dz man auchin dem andernDorffdasgetößund den tumultderArbeiter deß letztern gareigen vernehmen kan : dieses alles nichtsdestoweniger ohnerachtet/so hatman jedoch biß dato noch nicht mehrcr als iso.ohngefehr derfelbigen ent-decken können. DieNamen derprencipalsten/wann man von demMeersich in den Fluß hinein begibt seind gegen M«ttkrnachtwetts zu/ zwischenfeinenArmenCorupa oderCurupa /SuanaoderNurunas/ Camsuaraoder Camizuaris/ Caribana oderCarabuyanas/ ApantaoderApantos/Homagua- Die so gegen Mittag zu sich befinden/werden genennet Ma,ragnon/welches man gemcmiglichin dik Landschafft Brasilien setzet/Ta-paysa ooer Tapajosos/die grosse Insel Topinamba/Mataya/ Z?onman/EorofiraisoderCurusiraris etc.

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