»io Von
cker ander Ebene von Caxamalca/fliehen und umbkommen sehen. Frawtlscus Pizarze hat ihn in eigener Persohn sclbsten so hertzhafftiglich darauffangegriffen/das nachdem er ihn bey seinen langenHaaren zuhalten bekom-men/er ihn auch auß seiner Sänffte ohnangesehen deßWiderstandts/dervon denjenigen welche ihn getragen/geschehen ist/mit allerGewalt herauß-gezogen/und gefangen genommen.
Dieser Atabalipa nun auff daß er feine Freyheit widerumb überkcm-men möchte/liß dem Francisco Pezane/über alle diejenige Mobilem/wel-che er an dem Tag an welchem die Schlacht geschehen / verlohnn hatte/vor seine Rantzion noch so viel Gold und Silbern außgejtochene Geschir;als der viereckig«Hoff deßKöniglichen Pallasts zuCaxamalca enthalten/und darneben so hoch auffeinander gesielt als er mit seinem Arm enetchmmag/ anerbieten. Franciscus Pizarze gab diesem anerbieten so baldenGehör/indem er es vor unmöglich gehalten - als er aber Hernachmahls ge-sehen/daß seinGefangener ihm nicht Glauben hilte/oder daß die von Cuscovielleicht deß gefangenenKönigs Befehl/den er wegen derSumma Goldesum sich zu Rantzioniren/an sie ergehen lassen/nicht nachkommen wollen/haben sie Ardin. Goto und Petrum Alvaro sobaldcn nacher Cusco abge-schicket/damit sie das Geld umb welches man überkommen in höchster Eylüberbringen möchten Diese zwey Abgesandte begegneten unterwegens deßAtabalipa Hauptleuthen / welche ihm seinen Bruder Guascar gesanglichzuführen wolten, Guascar oder Caspane nach dem er sich mit FerdinandsSo:o und PetroAlvaro eine gute weile zuvor besprochen / hat siedarauffgantz freundlich gebetten/sie möchten doch ihre Reise nicht weiter fortsetzen/sondern so balden es sein kan umkehren / undsichwiderumbzu IranciscoPizarze erheben/denselben darneben in seinem Nahmen unterthämgst ersu-chen/daß er doch einenRichter zwischen ihm und seinem Bruder/wegen derStreitigkeit welche sie miteinander hätten abgeben wolle MllVerflchcrungzur schuldigen Erkantnus der Versprechung seinesBruders Atabalipa völ-lig nachzuleben und dieselbige zu erfüllen ;ja daß er noch über daß denKö-niglichm Pallasi mitpurem Gold biß an daß Dach bedecken wolle. Manhält davor daS dieserJnca nicht das geringste vorgebracht/welches er nichtwercksiellig machen könce/sintemahien er an vielen nnterfchidlichen Oer-tern die Schätze und unbeschreibliche Summen seines Vatters vergraben/und damit seine Brüder keine Nachricht darvon erhalten möchten/die je-nigen so einigeWissenschaffc darvon gehabt/durch seineGoldaien hinrich-ten laffen-Es kan aber sein/daßFerdinand Soto und Petrus Alvaro sei-nenVorschlag gar unmüglich gehalten/ oder wetten ein gefangener Könignicht so lezchttichm daß jenige was er verspricht wcrcksiellig machen könne/wieihnen dann ein klaresexempel an demAtabaliba vor Augen lag als ha-ben sie ihre Reyse gegen Cusco / laut deß Feld-Obristen Ptzarre Befehlnochfemkls fortgesetzet.
Der Atabalipa indessen nach dem er dieGefprächhaltung femesBru.ders welchen mit FerdinandeSoto und Petto Alvaro gehalten/ auch die
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