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selblgevor verholten halten. Auff daß sie auch der Gefahr Vervielfältiggifftigen Thiere entgehen mögen/ so schlaffen sie in Hangenden Vettern /weiche sie auß dem Faden der auß dlr Bäume Rinden gezogen wird/inForm eines Netzes in einander flechten^ und in die Lufft auffzuhangen
pflegen.
Die Wilden scind alle zum Krieg und der Jagt geneigt/und wannsie einander mit Krieg überziehen / geschiehet solches gemeiniglich nur auß »diesem Vorsatz / auff daß fi/ sich der gegmden / in welchen sich am allermei-sten Schnabel-Weyde befindet/ bedienen/und diejenige welche steinnenhaben/ darvon abtreiben mögen. Sie fressen ihre Kriegs-Gefangenen/und sagen daß kein desicaters Fleisch als das Menschen-Fleisch zu habenseye: sie enthalten sich von der Weiber ihren; Sie setzen die Köpffe ihrerGefangenen gleichsam als ein ruhmwürdiges Sieges-Zeichen zu oberstauffeinen Pfahl oder auff den Spitzen eincS Gestäudes. Sie ziehen ih-nen die Haut ab/und bedienen sich derselben alsTappezereyen in ihreAl-dees also nennen sie ihre Hütten welche so lang und weitläufftig seind/daßdrey oder vier derosclben als ein grosses Dorffscheinen und außsehen-Die-jenige welche auff die Küsten komen/ihr Holtz oder Wildgefligelwerk denPortugiesen zu verkaufftn/scind fals sie nicht mit Brantenwein besoffen/weit nicht so Barbarisch als dieandern-
Die Handlung stehet in denHänden der Metis oderMulatres; dieMetis seind diejenige welche ihre Geburt von eine Vatter und Mutter her-habe/von welchen die eine Person eine Emopäerm/die andereab« von eineMohren oder braunschwartzen Wilden herkomen ist.Man versihet sie mitVrantenweiwoder andern sachen/vorwelchefieToback/Zucker.Kahnen/SchnabelweydundAffn/absondeUichaberderjmigengattüg/welchemanSaguics nennet/ von denen wir anderer Orlhen geredet/ geben; dochsterben sie meisten alle/wann sie über das Meer gcführet werden.
Der gröste Theil dieser Vöicker ,st ohne Religion: die jenige,welcheeinige haben, betten die Sonne und Mond an. Es gibt zwar unterden Portugiesen,welche die Tauffe von lhnen empfangen / und Hernach-mahls die ersten seind/so die Wilden/ weichste zusehen bekommen/ be-kehren wollen. . . . ^ ^
Die Wilden erwöhlen gemeMtglich dmMlgen/zu ihrem Ober-Haupt, vonwelchem gehalten wird,daßeram meisten ihrerFeinde gefan-gn hätte/ und wann sich ein solcher nicht unter ihnen befindet / sonehmen sie den alicrgrössesten und stärcksten dazu.
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