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Die Häusser daselbst semd von Holtz aussgefuhret und fast alle einer-ley Gleichförmigkeit. Es befinden sich welche aldar von drey Slock-wercken/ so dur ch gantz Am-rica sehr seltzsam und ungemem ist. Ein je-des Handwerckhatseine eigene Strasse/ welche der Meisterschasst abson-derlich zugeeignet. D:e Gassen semd daselbstsehr weit und übe-auß schönanzusehen / und werden noch üderdas mit einer grossen Menge Wasser-röhren / die daß See»Wasser allerOmn dadurch leithen/ und gantz sau-ber und nett erhalten: benulter See ist im Jahr is^^.dermassen hefftigübergelauffen daßjdaßerauchalleWasser-Vämmenidergeeissen/ diemei-fien Hausser verderbet/ und wohl den zwölfften Theil der E'Nwohner/wel-che sich seith geschehener Uberschwrmung ungefehr 40000. vermehret er-sauffet hatte. Die Spannier haben allda ein Ertz-bistum aussgerjchtetund eineUniversttatgeslifftet. DieKirchen/undzumahlnder Dom/alswelcher mit sehr kostbar- und prächtigen Beuchen der alten Kirchen/welcheden Götzen waren gewidmet g?wefin / angefüllet und bereichert worden/feind sehr und herrlich gehauen- Das Jcjuiter-Eollegium da-selbst ist auch noch wolverwundernswürdig.
Die Stadt ist mit einer Mauer umbgeben/welche von etlichen Tbür-nm kan bestrichen werden/eben so wol als das Schloß/ welches in einer sovorlheilhafftigcn Gegend hgt/daß es zu gleicher Zelt die Stadt/das flacheFeld/und die See d ftndil en kan. Der ^--König logirt in einem reichenGtockwerck des' Schloßes/dessen Tapezereyen auff Mtpcanischc art zwarallein auß Rohr oder Binhen gemacht und gearbeitet feind/ darneben aberauffeint so delicakc An ineinander grwcht/urN' mir solch lebhassten Farbenbeziereddaß sie auch unsern Eui opälschen Tap sserien nicht im geringstenweichen werden.
Von Beschaffenheit derLandschafftMexica.
dieses Land schon eines Theils unter dem hitzigen Erdstrich (oder) ligt/ so temperiren jedoch die Winde/w.lchevonzweyen Meeren herwehcn dermassen d^r SonnenH-tze daß die Be-schaffenheit de» Lasst daselbst die allerunnchmlichst- allerrrinkst undaller-gesundcste imgantzkn America ist. Die Fruchtba keil der El dtn stimn?etauch mit dieser angenehmcnMäßigung übn ein - Die Baume blühen undtragen zu gleicher Zeit auch ihre gewöhnliche Früchlen/dergestalten / daßdie Frühlings und Herbsi-Zeittn dalelbsten allezeit regieren. Man ge-neust auch unterschiedlicher arken sehr delicater Früchte welche in Europagantz/unbekant sind und ist nici ts darinen anzutreffen/als nur der Weinund öhl so ihnen von andern Orten muß zugeführet werden / welches dasLand nicht hauffenweiß von sich zugeben pflegte.
Die