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Fünffter Theil (1685) Welcher in sich enthält Die fernere Fortsetzung deß Alten und Neuen Europae ...
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Von ä 54 k k I c 151

An einem Ende dtr Stadt ist die Vestung S.^udwtgavffgtführet/ dt-ren Umfang mit guten Mauren bekleidet/und unterschiedlichen Bollwerckernund Wällen/ welchevon einer menge Geschütz beschützet sind/ wobl versehen ist.Des Commendamen Behausungstchet mitten in dieser Citadell.

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Von der Beschaffenheit Kanada.

^^Ieiufftdleftrnxit >Z»fftz>mvzioss<i>tandschasf< istmttttZlttral»djsinFrankreich / obwohl» schon Franckretch und Canada fast unter einemGrad der Bretteligen : gegen Saguenayaber/ und gegen die Nordt- ^5'schen Theile verdoppelt sich die Kalke- und ist weit unerträglicher als in Franck-reich; und hat man gewlsseNachrtcht welche versichert/daß man gar öffters aussden tandstrassen Tode> Cörpervon wilden beuten/ die wegender unerträglichenFrost schon halb verfaulet gewesen/gefunden habe. Die Erde der jenigcn iand,schafften/ welchevon FrantzKsischenColonien bewohnet worden ist gantz schwargund mit eitel Gesträuch und B^ombeerstaudcn bedecket / wann sie aber unge-backt und zebauen wird/ so pflegt sie in grosser Menge allerhand klein Gttraid/und Hülsen Früchte zu tragen.In den Wäldern findet man sehr viel wilde Get- ^ .fen gleich wie in den Teichen der Biber. Die wilde Geiß, welche man auch Es-tan nennt/ ist ein jand Thier/ und sehr gemein in den jenigen Waldern/wel- ^^chein Canada Mitternachtwerts zu ligen: fie ist sehr gut zu essen / sie seyc nun ^ .gesotten oder gebraten/ indem sie einen Geschmack gleich eines Hirschen hat; es 'gibt welche darunter die eben so starck als ein Maul-Thier sind / sie haben fast ^eben solchen Kopfs/ langen Halß/ kleinern leib / lang und sehr dünne Beine/ ^gespaltene Füsse / und einen stumpfficbten Schwantz; die einen haben graueHaare/ die andern aber roth und schwartze : sie tragen ein sehrgrosses Geweihauss ihrem Kopfs/ welches in Gestalt einer Hand gantz eben und gespalten ist:man siehet der jenigen welche zu oberst fast brcyterer als ein Arm lang/ siind/de-rcn eines biß ic>o. oder hundert undfünsstzig Pfund wigt. Es ist dieses Thierauch unterschiedlichen Kranckheiten umerworssen/ und absonderlich der jenigenwelche die Wilden Crapachouchi nennen welche eine Art der fallenden Kranck-Heu ist/ von welcher es sichwiederumbselbstenbefreyet/ wann es mit seinen lin.cten Fuß sich solang himersen Ohren kratzn/biß das Blukdarvonlausst; dasMännlctn tst wtitgröss rerals das Weiblein / unddcngantzen Sommer übersihrgut zu essen/ hingegen gcneust man das Wetbletn zu Winters Zeuen; die-siStragtblßweilen zw. y Junge auss einmahl. Die Haute von diesen wildenGtissen/wann sie wob! zugerichtet setnd/seind umRocke / HosenundWehr-gehencke darauß zuverfartigen/ den Bussels Heuten weit vorzuziehen.

Dr Biber ist ein Thier/ welchtSzugl eich sich in dem Wasser und auss derErden ausshalten kan/ der länge und dicke na b gleich als ein Hamincl: es hatkurtzcFüsse/ dcssenhinterc einer Ganß. die fördern aber vast emer Hand / sichvergleichen, sein Schwankst eben und plat/und mit kleinen jchwartzcn Scl'np-

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