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Fünffter Theil (1685) Welcher in sich enthält Die fernere Fortsetzung deß Alten und Neuen Europae ...
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In dem er nun also ein und andere Betrachtungen sich darüber machte/trug sicdS ju/das ein Schiff auß Biscaya / so von einem heffngen Ungewittergetrieben worden/ zu Madero Anckcr geworffen; und als der Columbus denSchAPanon besprochen Haler/ von ihme erfahren wie das sem Schiff vonden ungcstummen Meers»Wellen/ auffemigesehr weitemsirnt-undentlege-ne See-Küstcn Wcstm zu were geflossen worde» ; nach dem er aber umsonstund vergebens eme geraumeZeit sich bemühet/und mitHulffe derSeegel daseid-sien anzulanden getrachtet/ hat em Wind desselben Landes thn genöthigt / sichso lang mekwas davon zu en-semm/ biß das der Mangel an Lebens Mittein/die Kranckhcuen seiner Bedienten / und die ungcstummen Winde ihn gäntz.lich gezwungen/ seine Reise einzustellen/und zu Maderc anzufahren. .

Diese Nachricht / welche kurtz vor dieses Schiff» Capuains todt geschc.hen/und die jenige we! cheder übrige Theil feiner BootS- Knechte dem Colunubo mitgetheilet / haben »hm numnchro feine lang getragen» und gehabte Muth,massung völlig bekl äffuget : er nahm sich auch jo ballen vor diese grosse Ent-deckung werckstellig zu machen/ schriebe an den Magistrat nach Genua / undtrug demselbigen darinnen vor / wie das er einen solchen Unterfang in ihremNahmen und Befehl / Falls man »hm genügsame Schisse darzu verschaffenw rd/verrjchten / und also den Genuesern einen völligen Besitz dieser neuenLander/ und der dannn enthaltenen Schätzen/verschaffen wolle: Es war abersein Vorschlag als eine »uchtige Sache angehöret/ und auch deßhalbcn von demSenat verworffen worden.

Als er darauff ge schen / wie das der Könn von Portugal mit dem Affi,

dänischen Krieg bcschäffngt / und der König auß Spanien sich mit Grenadaeingelassen / hat er seinen Bruder Barthol.Columbuman Heinrichden VII.König von Engellans abgeschicket/ der ihn aber gantz nicht vor sich kommen las-fen/vielwentger anhören wollen. Columbus der deßwegengar tz nicht verzagte/begab sich vielmehr in selbsteigner Person darauff zu Alphonso dem König außPortugal / welcher / s nach dem er ihn zuvor sich mit zweyen Cosmographisoder Wclt B schreibern deren der eine Cardtglio e»n Bischoff von Vtseo g<-wesen/ der anoere aber Roderic geheissen, besprechen lassen/) weiln diese seinenVorschlag dessen Gründe thuen gantz fabclhass-tg vorgekommen / gäntzlich vcr.achtet / ihn auch so baldcn darauff gantz unverrichteter Sache wiederum abzie-hen lassen. Er kam nachmahls in Spanien / und ward alsbalden von zweyenGeographis mit n hmen Alonso Pusson /und Johanne Perez einem Geistlt-chen auß dem H.FranctscuS Orden sehr höfflich empfangen/ und gantz freund-tichen angehöret worden; dieser letztere recommendirte ihn sobalden an HeinrichGusman Hertzozen von Medina Sidonia/ und an Ludwig deCcrda/Her-tzogen von Mcdina Ccli/ welche beyde aber ihn nicht das geringste geachtet; erersuchte darauff gedachten Peter Johann Perez um einiges Biltschreibm anFerdinandum Talavere der Königin JiabellaBeicht-Vatter / welcherdcnColulnbum im Jahr 1486. zur König!. Audienh befürdert; allein so war da-mahln der verdrießliche Krieg mit Grengda die cintzige Ursache / das er keinesonderbahre angenchmliche Antwort erhalten kunte/ und mufle also acht gantzer