Von Luk. 0 ? ä.
frisch und dabey hm Die vornehme kleiden stch auff Frqntzösisch gleichwie ihre Männer.
Die Reichthümer desiandes bestehen in der Menge ihres Viehes/in verkauffung ihrer Butter und Käje so ste vielfältig in Teulsch !and -undWclschland bringen. Aber die gemeine imte feind gemeiniglich mm/welches von ihrem Müssiggang und von ihrer fauff-lust herrühret.
Die Schwerer feind liebhaber von Waffen und geben guteFuß-Knechte. Ihre Waffen insgemein/ seind das Schlacht-Schwert samteinem Dolchen / den ste hinten an ihrem Gürtel tragen Sie wissen tref-lichwodl mit derMußguet/ Pickeund dergleichen langen Gewehr um-zuspringen. Sie gehen gern in Harnisch / Brust stücken und andererRustung /wans Vatterland zu beschützen / so muß alles was Waffen tra-gen kan/wider den allgemeinen Feind zu Felde. Vornemlichwann eS die
Religion nicht angehet.
Von ihrer Religion haben wir oben bey einem jeglichen Canton oderGebiet Meldung gethan.
Die Schwerer haben das Joch ihrer Herren derer etliche Reich 6sbelchente waren/ Anno 'jv S.abgeworffm/ nachdem der Anschlag ein Jahrvorhero durch Walter Fürst von Uri / Werner Stanffacker von Schweitzund Arnoldvon Milchtal vonUnterwalden gemachtworden.
Das xvi. Kapitel.
Kit On Savoyen. Von der Stadt KHam-
«^Nbery. Bonden Hertzogenvon Savoyen. BonihrenWappen/Rttter-Orden/Titulen und Ltbereyen.Bon dem Land-Staat etc.
Bon Savoyen.
Ilses Land war die Wohnung theils der alten Mobi oges,'theils 0.^,-7.loe, Lenirone» sozu dem allen Gallien gehöret,n, derowegen auchblicke Geograph,/ Savoyen von Piemonl abirennen/ungcacht«biede Länder aneinander,und einen einigen Herrn haben,und setzen dieses 1-.-.im«-»iweder in Gallien / oder fügens zu Zranckreich. -s»-,,.
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