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von L u k. 0 p
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de einmütig angesetzt/soll es durch ein Wunderwerck an statt zwölffeeins geschlagen haben/ welches ihnen denCoMpah verrückt/ und wegeneines jeden aus ihrer Meynung nach versäumten Tempo sie mit Schan-den abziehen gemacht.
Diese Stadt ist Reformier Religion und hat alle die herrliche Kir-chen zu ihrem Gotleö-dienst gewidmet / so dieLacholischen aufgerichtet.Zwen oder drcyKäyftle haben deren einige gestifftet / als nemlich unserFrauen Kirch / so ein Bsschoffltcher sitz gewesen/und die Abtey St-Alba-ni. Jenehac HcinricusMltdemZunahmen Augusiusmnd dieseHeinri-cus I gebauet. Neben diesem ist da zu sehen St- Jobans-Kirch / St.Peters Knch/ St.Martins-Kirch / St-Andreas Knch/ unddieCar-thäuser / Augustiner und Dominicaner Kirch und das Closter St. Leon-hard. Hier haben die Reformisten eine Universität alwo die Theologiavorgelesen wird. Die Wlssenschafften gehen daselbsten im Flor/ und esgibt stattliche Druckereyen.
Anno 14Z1. ist hier ein Consilium gehalten worden / so siebmzehenJahr gewehret/ und eine Schisma oder spalmng in der Kirche verursa-chet hat: dann die Vätter setzten den Pabst Eugentum iV. darinnen ab/underwehlten Fclicem V.so Hertzog von Savoyen war/welcher aberdurch seine freywjllige Abtrettung diese Mißhelligkcit gestillet und dasSchisma aufgehoben halte.
Gelegenheit/ Art/ und Staat desEchweitzerlands.
Je Lufft ist in vielen Thalern temperirt/ in etlichen andern schwerund grob. Auff den Bergen lsts kalt / vornemltch wo deroHöhen mit Schnee bedeckt scind. Aber insgemein ist sie gesund/?sublil und dcn Kranckhcitcn wenig unterworffen. Die Gebür-gt geben häuffige Vieh-Zucht/ und wo sie gcreutct und gebauet/ gutenWtin-wachs. Die Thäler bringen zwar hier und dort Korn und Wei-hen undeimge Hülsen Früchte/ allem durchgehends ist 0asLandbequä5merzurweideals zum Ackerbau. Die frischen Wasser-Quellen semd gargemein/ es werden deren auch gefunden so warm/ und andere so über-aus kalt und zur Heilung vieler Kranckheilen und Gebrechen diensamseind.
Die meisten Schwerer seind von einer femen lange/ und starckvon Gliedmassen. Sie halten von Natur viel von ihnen selber. Sielieben die lange Mahlzeiten und scheuen die Arbeit/ derowegen ihrervielzu ihren Nachbarn gehen und ihr Glück in Waffen oder in einer anderennicht allzu mühsamen Bedienung suchen. Die Weiber seind groß/
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