Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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485
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Güte meines alten Freundes, des seligen Lepsius, erhielt Cristande Jliene, 1414 führte ein ganz anderes Wappen, nämlich dreiüber einander gelegte Sparren etc."

v. Könemann, S. 240 u. 241.

Ilie meklenburgische Familie v. Könemann führt jetzt ein ver-mehrtes Wappen, nämlich einen gevierten Schild: 1 lind 4 in Goldeinen linkssehenden, geharnischten Ritter, welcher die Rechte indie Seile stemmt und die Linke am Schwerte hält; 2 und 3 denbeschriebenen, von einer Schlange umwundenen Stall. Den Schildbedeckt eine Krone, auf welcher sich ein Helm erhebt, auf dem,zwischen einem offenen Adlersfluge, der geharnischte Ritter des1. und 4. Feldes steht. P. R.

v. Lindenthal, Freiherren. S. 274.

Der Kranz, welcher den Pfauenschweif auf dem linken Helmebelegt, ist aus sechs rothen und fünf weissen Rosen zusammenge-setzt. Die mittelste Rose nach oben ist weiss, und an diese reihensich die übrigen zehn, welche wechselsweise colli und weiss sind,so dass der Kranz sich unten mit zwei rothen Rosen schliesst.Wie eben angegeben, und zwar richtig, lindet sich das Wappen imWappenb. d. Sächs. Staaten, IV. 15.

v. Michaelis, S. 297 u. 298.

Das angeführte Adelsdiplom vom 30. Aug. 1787 erhielt Fried-rich Christian Wilhelm Michaelis, k. preuss. Rittmeister hei WolkiHusaren.

v. Wissel, S. 473 u. 474.

Der Name der Familie wird auch Wissein geschrieben und dasWappen auch anders geführt, nämlich zum Theil so, dass nur diebeschriebene obere Hälfte des Schildes als Wappenbild gebrauchtwird und auf dem Helme nur die beiden Blumen an Stielen sichzeigen, andernlheils so, dass die beschriebenen Wappenbilder ge-viert erscheinen, nämlich 1 und 4 die obere Hälfte, 2 und 3 dieuntere Hälfte des als quer gelheilt angeführten Schildes ergehen.Auf dem Helme das Hirschgeweih und die Blumen, wie beschrie-ben. P. R.

Ein Allianzsiegel, rechts mit v. Hinüber, zeigt den Schild querund in der oberen Hälfte nochmals quer getheilt: oben in Roth die