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3 (1856)
Entstehung
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mit einem rothen, sondern, wie das rechte, mit einem schwarzenQuerbalken belegt). Ivnauth, S. 598. Gauhe, I. S. 3139 u.3140. Zedier, LXI. S. 660. v. Hellbach, II. S. 812: v. Zeid-ler, Zeitler.

Sachsen. Peter, Joachim, Johann und llennig die Zeidler,(lebrüder, auf Berbisdorf und Boden, erhielten vom Kaiser Matthias,laut Diploms d. d. Prag, 30. Sept. 1617, die Bestätigung des ihnenzustehenden Adels. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welchesin den Stammbäumen der Familien v. Berbisdorf, Bose, Dohm,Helmohl, Starschedel etc. vorkommt und von welchem Knaulh (a.a. 0.) sagt: Zeidler, auf Ragwilz und Grubenitz hei Oschatz. Wer-den auch gefunden Hoffmanne, genannt Zeidler. Nach Gaulle, warPeter Zeidler, sonst Holtmann genannt, Herr auf Berbisdorf, Bodenetc., der Vater des LI. Johann v. Z., Herrn auf Nienies, Boden,Hirschfeld, Schwerstädt, Berbisdorf etc., kursächs. Raths und Ordi-nairresidentens am kaiserlichen Hofe, welcher hei den Unruhen derdamaligen Zeit im römischen Reiche mehrere Gesandtschaften über-kommen, auch mit dem Geh. Ratlie v. Sebottendorf den PhänischenVertrag geschlossen hatte. Derselbe, gest. 1635, war in erster Ehemit der AVittwe des bekannten Geh. Raths D. Badehorn vermählt,welche hei ihrem Tode, 1625, demselben ein grosses Vermögen,aber keine Kinder hinterliess, während aus der zweiten Ehe miteiner v. Röhlingen zwei Kinder stammten. Ein Sohn desselbenwar wohl der gelehrte Johann Sigismund v. Z., welcher, als Herrauf Ragewitz, Berbisdorf und Grubnitz, noch 1680 lebte. Im An-fange des 18. Jahrhunderts gelangte Carl Dietrich v. Z., gest. 1710,als kön. poln. und kursächs. General-Major zu grossem Ausehen,nachher aber scheint das Geschlecht bald ausgegangen zu sein.

Zelenka v. Storchenfeld, Hilter.

Schild geviert: 1 und 4 von Roth und Gold quer getheilt, mitdrei weissen Rosen an einem zweiblätterigen, grünen Stiele. DerStiel, an jeder Seite mit einem Blatte, steht in der unteren, gol-denen Feldeshälfte, die drei Rosen aber, eine nach rechts, diezweite nach oben und die dritte nach links, in der oberen, rothenFeldeshälfte; 2 und 3 in Blau auf grünem Boden ein einwärts ge-kehrter Storch von natürlicher Farbe, welcher im Schnabel eine