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3 (1856)
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dass siel) dieselben, bei auswärts gekehrten Rücken, sowohl obenmit den Köpfen, als auch mit den auf dem Helme ruhendenSchwänzen berühren. Die Helmdecken sind roth und silbern.Abdrücke von Petschaften. Beckmann, VII. Tab. D. u. S. 304307. Val. König, II. S. 12041210. v. Meding, III. S. 774,nach Beckmann, Val. König und einem Stammbaume. Supplem.zu Siebm. Wappenbuche, V. 25. Knautli, S. 597. Carpzov,Ehrentemp. d. Oberlaus., II. S. 185. Sinapius, I. S. 486.Gauhe, 1. S. 2979 u. 29S0. Zedier, LX. S. 1604 u. 1605.v. Uechtritz, Iii. S. 240243 (mit Nachrichten von 16951778aus den Kirchenbüchern zu Salzfurth, Königsfeld und Mutzschen). v. Hellbach, II. S. 804. N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 363.

Anhalt, Sachsen, Preussen. Altes, seit Anfange des15. Jahrhunderts näher bekanntes anlialtisches und sächsischesAdelsgeschlecht, dessen Ursprung und Namen Beckmann in West-preussen zu suchen geneigt ist. Es führte nämlich, nach altenLandkarten und historischen Angaben, den Namen Zanthier einfestes Scbloss, welches Herzog Swantcpol oder Swantiploch III. inPommern, da, wo Weichsel und Nogat (östlicher Arm der Weichsel)sich scheiden (Gegend um Gross-Montau im jetzigen MarienburgerKreise), 1244, und zwar zum Schutze seiner Unterthanen, derFischer, welche alle Jahre eine grosse Menge Zander im Flussefingen, erbauen liess. Ob und wie mit diesem Schlosse der Nameder Familie v. Zanthier in Wahrheit in Verbindung zu bringen sei,ob der Erbauer oder Burgsasse desselben den Namen Zanthier an-genommen, oder ob später ein Bitter des deutseben Ordens, dessenNachkommen im Laufe der Zeit nach Anhalt gelangten, das Schlosserobert und nach demselben sich genannt habe etc., wird immerungewiss bleiben. Tilemannus Zanthier war 1402 Priester dervon den Fürsten zu Anhalt Sigismund und Albert gegründeten Stif-tung bei dem Altare des heiligen Blutes in der Kirche zu Dessau;Caspar und Andreas Zanthier, dieTüchtigen", wurden zu Cötlien,1474, am St. Barbara-Tago, vom Fürsten Woldcmar zu Anhalt miteinem freien Sattelbofe und anderen Gittern zu Brösigk belehnt,und Hans und HansGevettere" v. Zanthier erhielten von dem-selben Fürsten, 1477, drei Hufen Landes auf der Garndorfer Markzu Lehen. Die fortlaufende Stammreihe der Familie beginnt mitHans v. Zanthier, welcher zu Anfange des 16. Jahrhunderts fürstl.anhaltscher Hauptmann der Aemter Sandersleben und Flecklebenwar. Vom Enkel desselben, Christoph, fürstl. anhaltschen Hofmeister