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3 (1856)
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Geschlechtserz., Tab. 61, und diplom. Nachr., III. S. 236 239,und IV. S. 8489. Geneal. Taschenb. d. freih. Iliinser, 1856.S. 770773: Freih. v. Witzleben aus dem Hause Wartenburg undWerben (beschreibt das Wappen, wie folgt: in Silber zwei gestürzte,rothe Sparren. Auf dem Helme mit roth-silbernen Decken ruhtein Fürstenhut, welcher mit zwei langen, schwarzen Schäften be-setzt ist; jeden Schaft zieren fünf abwechselnd silberne und rotheStraussenfedern. Die rothen Blätter an den Schäften sind, wie imNeuen Preuss. Adelslexicon, nicht angeführt). v. Hellbach, II.S. 765 u. 766. N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 346 (im silber-nen Schilde zwei gestürzte, rothe Sparren und auf dem Helme einroth ausgeschlagener Fürstenhut, der mit zwei langen, schwarzenSchäften besetzt ist; jeden Schaft zieren fünf silberne und rotheStraussenfedern).

Sachsen, Preussen, Oldenburg, Nassau etc. Eins derältesten thüringisch-sächsischen Adelsgeschlechter, welches schonunter Kaiser Heinrich 1. bekannt gewesen und aus welchem Erichvom Kaiser Otto dem Grossen zum Ritter geschlagen worden seinsoll. Albert und Gerbod v. Witzleben kommen 1133 urkundlichvor. Friedrich v. W. erbaute 1186 das Schloss Witzleben bei Arn-stadt im Schwarzburgischen, welches als das Stammhaus der Fa-milie genommen wird, und Curt v. W. stiftete 1282 das KlosterRossleben, welches Heinrich v. W. zum Stein, auf Wolmirstäilt,gest. 1561, zur Zeit der Reformation, 1554, in die bekannte undberühmte Schule verwandelte, deren erster Erbadministrator der-selbe wurde. Christian (nach Anderen Kersten) v. W. war von13811395 Bischof zu Naumburg, und Albert v. W. 1420 Land-comthur des deutschen Ordens in Thüringen. Die fortlaufendeStammreihe des Geschlechts beginnt mit dem oben genanntenErbauer des Stammschlosses, Fritz v. W. Von demselben entsprossHeinrich, und von Letzterem stammten zwei Sühne, Ernst undHermann. Emsts Er-Urenkel, Dietrich v. W., Herr auf Wendel-stein und Wolmirstädt, stiftete die Linie zu Wendelstein. Von dendrei Söhnen desselben setzte nur der ältere, Heinrich, genanntzum Stein und gest. 1501, den Stamm der Linie fort, und einEnkel desselben war der oben angeführte Heinrich v. W. zum Steinauf Wolmirstädt, welcher von der Familie zuerst sich zu LuthersLehre wendete und, wie angegeben, die Klosterschule zu Rosslebenstiftete. Vom Sohne desselben, Wolfgang Dietrich v. W., gest. 1596,entspross Philipp Heinrich v. W., gest. 1638, von dessen nachge-