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und golden, links rolli und golden. — Abdrücke von Petschaften.— Siehmaclier, V. 317. — Wnppcnb. d. Kgr. Bayern, IV. 40 (derKopf und Hals des Thieres im 2. und 3. Felde, und auf dem lin-ken Helme ist kein Pferdekopf, wie Einige annehmen, sondern siehtwie der Kopf eines Rehes von natürlicher Farbe ans, nur ist der Ilalszu lang; die Sterne sind blau und stehen rechts und links, unddie Helmdecken sind links roth und silbern: wohl eine unrichtigeAbbildung). — v. Hefner, II. 69 u. S. 64 (das Tab. 68 gegebeneStammwappen zeigt im goldenen Schilde den rechts gekehrten Kopfund Hals eines rotlien Pferdes, welcher sich auf dem gekröntenHelme mit roth-goldenen Decken wiederholt. — Auf dem Grabsteinedes Johann Leonhard v. Wildenau auf Schürnitz, Kreblilz und Ilum-brechtshofen, kurbayer. Salzbeamten, gest. zu Ingolstadt, 9. Novbr.1728, im 80. Jahre, findet sich das Wappen, wie folgt: Schild ge-viert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde ein achtendigesHirschgeweih mit abgerissener Hirnschale. 1 und 4 in Silber einrechtssehender, gekrönter, schwarzer Adler; 2 und 3 wie oben imfrei herrlichen Wappen beschrieben wurde. Auf dem Schilde stehteine siebenperlige Freiherrenkrone. — Siehmacher, V. 85: DieWildenauer, sonst die Castner, genannt v. u. auf Schirmitz, giebtein eigenthümliches Wappen: zwei an einander geschobene Schilde,im rechten in Roth einen einwärts gekehrlc-n, goldenen Löwen, undim linken, goldenen den Kopf und Hals des rothen Rehes, welchesich auf dem beide Schilde bedeckenden, gekrönten Helme wieder-holen'. Die Helmdecken sind roth und golden. — v. Lang, S. 268:Wildenau zu Cröbliz. — v. Hellbach, II. S. 743: Wildenau zuGröblitz.
Bayern. Franz Caspar v. Wildenau, genannt Kästner aufSchürnitz (Schirnitz), oberpfälzischer Landsasse, wurde vom Kur-fürsten Carl Alberl von der Pfalz, I.März 1735, in den Freiherren-stand erhoben. — Nach Annahme der Familie ein seeländischesAdelsgeschlecht, welches, vertrieben durch die Flut, nach Bayerngekommen ist. Johann v. Wildenau, genannt Kastner auf Schür-nitz, erhielt vom Kaiser Leopold I., d. d. Linz, 6. Nov. 1683, einBestätigungsdiplom des der Familie zustehenden Adels. — Nachv. Lang war der Enkel des Freiherrn Franz Caspar, Freiherr Franzde Paula, geb. i 752, quiesc. k. bayer. Landrichter zu Reichenball,in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.