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dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem der Iiiisch deroberen Schildeshälfle zwischen zwei Büffelshürnern aufwächst, vonwelchen das rechte von Gold und Blau, das linke von Roth undSilber quer getheilt ist. Bio Decken des rechten Helmes sind blauund golden, die des linken roth und silbern. — v. Heiner, 18. Liefer.oder Bd. II. Heft 8, Adel d. Herzogth. Nassau, 14 u. S. 13. —Megerle v. Muhlfeld, S. 275. — v. Hellbach, II. S. 598.
Herzogthum Nassau. Die Gebrüder Wilhelm und JosephTrapp, kurtriersche Hauptleute, wurden vom Kaiser Joseph IL,28. Juli 1786, mit dem Prädicate: v. Ehrenschild, in den Reichs-adelstand erhoben. Nachkommen des Joseph v. Trapp, welcher1818 als kurtrierscher Oberst-Lieutenant starb, sind im Ilerzog-thume Nassau bedienstet.
v. Trebra.
Im schwarzen Schilde zwei schrägrechte, goldene Balken. Aufdem Schilde steht ein mit einem schwarz-goldenen Wulste bedeck-ter Hehn, welcher drei Straussenfedern, golden, schwarz, golden,trägl. Die Helmdecken sind schwarz und golden. — Abdrückevon Petschaften. — Siebmacher, I. 170: v. Trebra, Sächsisch(die „Declaration" sagt: ein schwarzer Schild mit zwei gelbenStrichen. Auf dem Helme die mittlere Feder schwarz, die anderengelb; der Bausch und die Hehndecken schwarz und gelb). — Val.König, III. S. 1126—1141. — v. Meding, I. S. 617, nach einemPetschafte und nach Siebmacher. — Spangeüberg, II. S. 209. —Gauhe, I. S. 2593 tt. 2594. — Zedier, XLV. S. 321 — 330. —v. Uechtritz, Geschlechtserz., Tab. I 1 u. 12, und diplom. Nachrich-ten (von 1663—1785), VII. S. 67—70. — V. Hellbach, II. S. 601.— N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 443.
Sachsen, Preussen. Altes, thüringisch-sächsisches Adels-geschlecht, dessen Stammhaus das, 814 unter dem Namen Thriburiund 1000 mit dem Namen Driburi im Gau Usili vorkommende,weimarische Dorf Niedertrebra im Justizamte Apolda ist und wel-ches sich in Urkunden vom 12. Jahrhunderte an oft lindet. Zuersttritt urkundlich Conrad v. Tribur auf; Dietrich v. Trebere unter-zeichnete nach Horn, Sachs, llandbiblioth., 1225 eine Querl'urlscheVerleihung einiger Güter zu Riedenburg an das deutsche Ordens-haus zu Halle; Friedrich begleitete, nach Spangenberg, 1227 den