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und der linke, ebenfalls mit einem roth-goldenen Wulste bedeckteHelm trägt secbs Fahnen, welche abwechselnd silbern, blau, rothsind und von welchen drei nach rechts, drei nach links wehen.Die Decken des rechten Helmes sind blau und golden, die des lin-ken roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb.d. Königr. Hannover, B. 5 u. S. 14 (die Abbildung zeigt im Miltel-schilde vier Stufen, und den Schild halten zwei einwärtssehende,silberne Greife. Die „Beschreibung" sagt vom Mittelschilde: in derunteren Hälfte ein aus drei Stufen gemauerter, rother Giebel unddarüber ein natürlicher Kranz von sechs durch Laub verbundenen,rothen Rosen in Gold). — Das Wappen der Grafen v. Stralenheim-Wasaburg (s. unten) findet sich im Wappenb. d. Künigr. Bayern,II. 25, in den Deutschen Grafenhäusern d. Gegenw., II. S. 532—534 etc. — Gaube, I. S. 3125—3127. — Zedier, XL. S. 642. —v. Lang, Nachtrag, S. 27. — v. Hellbach, IL S. 545. — Freih.v. d. Knesebeck, S. 275 u. 276.
Hannover. Altes, nach Einigen ursprünglich westphälischesAdelsgeschlecht, welches später nach Schweden und Hannover ge-kommen ist. Veit v. Strahlenheini lebte zu Ende des 16. Jahrhun-derts und später in Stralsund, und mit demselben beginnt die un-unterbrochene Stammreihe der Familie. Der älteste Sohn Veits,Michael Veit v. St., gest. 1703, bekleidete eine der ersten Stellenam kön. schwedischen Kamniergerichte zu Wismar und erhielt denschwedischen Freiherrenstand, und der Sohn des Letzteren, Hen-ning v. St., gest. 1731, wurde vom Könige Carl XII. von Schweden1699 als ausserordentlicher Gesandter an den kaiserlichen Ilof nachWien geschickt und zeichnete sich so aus, dass Kaiser Joseph 1.denselben 1706 zum Reichsgrafen erhob, mit der Grafschaft Lim-burg belehnte und zum Reichs-Ober-Jägermeister ernannte. Dochgestattete König Carl XII. die Annahme dieser Auszeichnungen nicht,ernannte aber den Freiherrn Henning 1710 zum General-Gouverneurdes Herzogthums Zweibrücken. Der aus erster Ehe mit NicoleaCatharina Veronica Freiin v. Ilackelberg, einer reichen Erbtochter,stammende zweite Sohn, August Freiherr v. St., kurbräunschweig-lüneburg. General-Major, pflanzte durch seinen Sohn, Adolph Frei-herrn v. St., kurbraunschw.-liineburg. Ober-Postmeister, die frei-herrliche in Hannover blühende Linie fort. Nachdem sich FreiherrHenning in zweiter Ehe mit Sophie Elisabeth v. Wasaburg vermählthatte, kaufte derselbe die Herrschaft Fohrbach in Lothringen, welchevom Herzoge Leopold I. von Lothringen zur Grafschaft erhoben