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und zwar in der Person des Franz Leopold Riedl, Secretairs beidem böhmischen Concesse der obersten Landesofficicre.
v. Riedesel zu Eisenbach, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im grünen Mittelschilde einesilberne Mauer mit drei rothen Thürmen, von welchen der mittelsteetwas hoher, jeder aber dreimal gezinnt ist. 1 und 4 in Gold einvorwärts gekehrter, schwarzer Eselskopf, welcher drei grüne Distel-blätter im Maule-hält (Stammwappen), und 2 lind 3 in Roth zweiins Andreaskreuz gelegle, goldene Turnierstangen. Auf dem Schildesteht eine fiinfperlige freiherrliche Krone, auf welcher sich zwei ge-krönte Helme erheben. Der rechte Helm trägt einen offenen, schwarzenAdlersflug, und jeder Flügel ist mit einem goldenen Schilde belegt,in welchem sich das Wappenbild: der Eselskopf mit den Distel-blättern, wiederholt (Helm des Stammwappens). Auf dem linkengekrönten Helme stehen die beiden gekreuzten Turnierstangen des2. und 3. Feldes. Die Decken beider Helme sind schwarz undgolden. — Abdrücke von älteren Petschaften, von welchen einigein der Mauer des Mittelschildes ein Thor und den Flug auf demrechten Helme offen zeigen, während neuere Petschafte im Mittel-schilde drei Thürme, wie Tyroff annimmt, ergeben. — v. Hatt-stein, I. S. 440. — Humbraclit, Tab. 114 —117. —- Estor,Ahnenprobe, S. 29. — v. Meding, I. S. 489 (nacb den eben ge-nannten drei Schriftstellern und mit der Angabe, dass er ein Pet-schalt gesehen, auf welchem der rechte Hehn nicht gekrönt war).— Die von Tyroff, I. 64, gegebene Abbildung stimmt mit denvorstehenden älteren Angaben über das freiherrliche Wappen mehr-fach nicht. Im schwarzen Mittelschilde stehen drei (1 und 2) sil-berne Thürme, oben mit drei Zinnen, zwei neben einander stehen-den Fenstern und einem offenen Thore, und es leidet wohl keinenZweifel, dass in neuerer Zeit, statt des oben beschriebenen Mittel-schildes, das eben erwähnte mit den drei Thürmen gewöhnlich ge-führt wurde und geführt wird; der Eselskopf im 1. und 4. F'eldcsieht von der rechten Seite nach der linken, die Turnierlanzen sindsilbern, auf dem rechten, ungekrönten Helme steht ein die Sachseneinwärtskehrender, halb geschlossener, schwarzer Flug, auf dessenvorderem rechten Flügel der Schild mit dem Wappenbilde eben so,