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3 (1856)
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aber mit neun goldenen, gestürzten Kleeblättern belegt ist. DieDecken beider Helme sind schwarz und golden. TyrofT, I. 47. Jungendres, Einleitung zur Heraldik, Tab. VI. i\o. 54 a. und S.195 u. 196 (tingirt die obere Hälfte des 2. und 3. Feldes silbernund den hinteren, rechten Flügel des Fluges auf dem linken Helmeganz schwarz). Das Stammwappen: der von Gold und Schwarzquer getheilte Schild und auf dem Helme zwei eben so gelbeilteund tingirte Büffelshürner, findet sich in nachstehenden Werken:Siebmacher, III. 116: v. Pfinzig, Schwäbisch. Spener, TheoriaInsign., S. 93. Sinnpius, 1. S. 701. v. Mcding, I. S. 429,nach den eben genannten Quellen. Auffallen muss, dass Jungen-dres (a. a. 0.), welchem nach Allem eine Kenntniss der Wappender Nürnberger Patricier inne wohnte, das von Gold und Schwarzquer getheilte Feld im v. Pfinzingschen Wappen nicht für dasStammwappen hält, denn er sagt: ehedessen führten die HerrenPtinzing wegen llenfenfeld nur einen gespaltenen, oder in die Quergetbcilten Schild, mit eben diesen Farben (Gold und Schwarz) be-malt, bis nachgehends der Mittelschild dazu gekommen und endlichder Edel-Pfinzing Wappen mit diesem vereinigt worden ist. NachJungendres ist der aufwachsende Adler mit dem darunter stehen-den Ringe das Stammwappen. Von dem hier in Rede stehendenWappen der Pfinzing v. llenfenfeld ist das der Pfinzing v. Grund-lach, wie Jungendres, Tab. VI. No. 54 b. u. S. 196, angiebt, ver-schieden. Der Schild ist geviert: 1 quer getheilt: oben in Silberein aufwachsender, rechtssehender, schwarzer Adler, unten in Rothein silberner Ring; 2 von Gold, Rlau und Silber, und 3 von Goldund Schwarz quer gelheilt, ohne Rild, und 4 der Länge nach ge-theilt: rechts in Roth zwei unter einander gestellte, nach der rech-ten Seite streitende, goldene Löwen, und links in Schwarz dreischrägrechte, goldene Balken. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme, welche ganz so geschmückt sind, wie oben angege-ben wurde. Gaube, IL S. 874876. Riedermann, Geschl.-Reg. des adel. Patriciats in Nürnberg, Tab. 390423. v. Ilell-bach, II. S. 227.

Bayern. Die Familie Pfinzing (Pfinzig) gehört zu den älte-sten adeligen Patriciergeschlechtern der früher freien ReichsstadtNürnberg. Bei dem 1198 (nach Anderen 1188) zu Nürnberg ge-haltenen Turniere wird Nicolaus Pfinzing als Turniervoigt und An-dreas Pfinzing als Kammermeister bei demselben und als Fähnrichüber die von Nürnberg zur Regleitung des Kaisers bestellten Pferde